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Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell

Beiträge

  • Brexit-Abstimmungen: Parlament gegen alles

    Man kann den Abgeordneten im britischen Unterhaus nicht vorwerfen, sie hätten nicht alles versucht. Das Ergebnis ist dennoch ernüchternd. Sie haben im Brexit-Chaos versucht, Alternativen zum Plan von Regierungs-Chefin Theresa May auszuloten. Über acht verschiedene Vorschläge haben sie abgestimmt. Aber seit dem späten Abend ist klar: kein Vorschlag bekommt eine Mehrheit. Unklar ist damit einmal mehr, wie es weitergeht. Nur eines hat sich auch am Abend wieder gezeigt: Theresa May tut alles, um ihren Deal durchzubringen, und dafür bietet sie sogar ihren Rücktritt an.

  • Die Identitären und ihre Verbindung zur FPÖ

    Gestern hat die Regierungsspitze angekündigt, zu prüfen, ob die Identitäre Bewegung beziehungsweise der Verein dahinter aufgelöst werden kann. Identitären-Sprecher Martin Sellner sieht das gelassen und auch Experten sehen eine Auflösung als eher unwahrscheinlich. Kritik an der Regierung kommt von der Opposition. Grüne und SPÖ sprechen von einem jahrelangen Naheverhältnis zwischen den rechtsextremen Identitären und der FPÖ.

  • Ganztagsschulen gleichen soziale Nachteile nicht aus

    Ganztagsschulen werden vor allem im städtischen Bereich genutzt. Und da wiederum sind es vor allem Kinder von Eltern, die höher gebildet und beruflich besser gestellt sind. Das zeigt der Nationale Bildungsbericht, den das Bildungsinstitut BIFIE herausgibt. Soziale und sprachliche Nachteile ausgleichen kann man demnach mit dem derzeitigen Modell nicht, sagen die Bildungsexperten.

  • Faßmann: "Wahlfreiheit bleibt"

    Bildungsminister Heinz Faßmann, ÖVP, verweist im Zusammenhang mit dem Bildungsbericht auf bereits geplante Änderungen: Noch heuer soll eine Novelle zum Bildungsinvestitionsgesetz Betreuung und die Förderungen dafür neu regeln. So sollen künftig auch Horte gefördert werden. Als Ziel nennt Faßmann ein Tagesbetreuungs-Angebot für 40 Prozent der Pflichtschülerinnen und -schüler. Jedenfalls sollen Eltern die Wahlfreiheit haben, eine Pflicht zur Ganztagessschule soll es nicht geben, so Faßmann im Morgenjournal-Interview.

  • Kardeis wird US-Verbindungsbeamtin

    Abgezeichnet hat es sich schon länger, jetzt ist es fix: Die Generaldirektorin für die öffentliche Sicherheit, Michaela Kardeis, geht in die USA. Sie hat gestern das Hearing für den neu geschaffenen Posten eines Verbindungsbeamten gewonnen. Kardeis wird noch dieses Jahr in die USA übersiedeln. Wer ihr nachfolgen wird, ist noch unklar.

  • Opel-Werk Aspern streicht 400 Stellen

    Das Opel-Werk in Wien Aspern hat schon bessere Zeiten erlebt - erst vor etwa einem Jahr sind dort Arbeitsplätze gestrichen worden. Jetzt kommt die nächste schlechte Nachricht: In der Getriebe-und Motorenfabrik werden 350 bis 400 der insgesamt noch 1.200 Mitarbeiter abgebaut.

  • Chefinnen von CDU und SPD werben für Volksparteien

    Glaubt man einer aktuellen Umfrage, dann ist die Zeit der Volksparteien in Deutschland vorbei. Die Mehrheit der Befragten glaubt nicht mehr daran, dass CDU und SPD wieder zu ihrer alten Stärke zurückfinden. Doch die beiden Frauen an der Spitze von CDU und SPD wollen das Gegenteil beweisen, und kämpfen gegen den Trend an. Annegret Kramp-Karrenbauer und Andrea Nahles sind am Abend gemeinsam aufgetreten, um ihre Rezepte zu präsentieren - gegen Politik-Verdrossenheit und gegen Volksparteien-Schwund.

  • Barbara Frischmuths neuer Roman

    Das geschichtsträchtige Hotel „Wasnerin“ in Bad Aussee wird am kommenden Wochenende zum fünften Mal Schauplatz des Literaturfestivals „Literasee“. Mit dabei sind unter anderem Christoph Ransmayr und Barbara Frischmuth. Für Barbara Frischmuth ist es sozusagen ein Heimspiel, sie wohnt „um die Ecke“ in Alt Aussee, und ebendort ist auch ihr neuer Roman angesiedelt: „Verschüttete Milch“ erzählt vom Nachkriegs-Österreich im Salzkammergut - eine Kindheitsgeschichte mit starken autobiografischen Anklängen.


    Ein ausführliches Gespräch mit Barbara Frischmuth ist im Kulturjournal um 17:09 Uhr zu hören.

  • Klagenfurt: Uraufführung von Haas' "Koma"

    Am Stadtheater Klagenfurt hat am Abend die Oper "Koma" des Komponisten Georg Friedrich Haas Premiere. Eine in vielfacher Hinsicht bemerkenswerte Produktion: "Koma" ist das erste zeitgenössische Auftragswerk seit zehn Jahren für das Theaterhaus. Und: Die Oper spielt zur Hälfte in absoluter Dunkelheit. Eine Herausforderung für Ensemble und Publikum.

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