Frau schüttet aus einem Kübel Milch, dahinter Kühe auf der Wiese

AFP/SERGEI GAPON

Milchdurst im Reich der Mitte

Gestaltung: Barbara Battisti
Moderation: Esther Mitterstieler

China ist der größte Milchimporteur der Welt - denn der Durst nach Milch im Reich der Mitte wächst, nicht zuletzt auf Regierungs-Geheiß - und kann nicht aus der eigenen Produktion gestillt werden. Dazu kommt, dass die Chinesen noch immer unter dem Eindruck des großen Milchpulverskandals im Jahr 2008 stehen: damals hatte mit der Industrie-Chemikalie Melamin verseuchte Babynahrung mindestens sechs Kinder das Leben gekostet, tausende Babys waren erkrankt.

Seither greifen chinesische Eltern bei Babymilchpulver möglichst zu Qualität aus Europa - auch wenn sich die eigene Produktion seither deutlich verbessert hat. Bei flüssigen Milchprodukten kann man ebenfalls mit europäischer Herstellung punkten - davon profitieren auch österreichische Unternehmen - Molkereien und Zulieferer. Einer davon ist die Agrana, Weltmarktführer bei Fruchtzubereitungen, sie hat vor kurzem einen dritten Standort in China eröffnet und reagiert damit auf die rasant wachsende Nachfrage nach Fruchtjoghurt im Land. Barbara Battisti hat sich bei heimischen Milcherzeugern und im Großraum Shanghai umgehört.

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