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ORF/JOSEPH SCHIMMER

Wochenserie: "5 x Sex": Tanz der Hormone

Zur Biologie der Partnerwahl

Der brünstige Eber versprüht das Pheromon Androsteron, um den Geschlechtsakt einzuleiten und die Sau gefügig zu machen. Nagetiere schnüffeln an potenziellen Partnern, um zu prüfen, ob man genetisch zusammenpasst. Und auch der Mensch folgt seinem Geruchssinn, wenn es um körperliche Anziehung geht. Die wissenschaftlichen Studien dazu sind zahlreich: Der Testosteronspiegel von Männern steigt, wenn sie am Schweiß von Frauen zur Zeit des Eisprungs riechen.

Frauen empfinden den Männerschweiß während ihrer fruchtbaren Tage wesentlich anziehender als im restlichen Zyklus. Beiden gibt der Körpergeruch wichtige Informationen über den Zustand des Immunsystems und damit über die genetische Kompatibilität. Sind wir der Biologie bei der Partnerwahl also vollkommen ausgeliefert? Welche Rolle spielt das "Bindungshormon" Oxytocin für eine lange Partnerschaft? Und wie wichtig ist der "Tanz der Hormone" insgesamt für unser Sexleben? - Auftakt zu einem Wochenschwerpunkt des Wissenschaftsressorts: "5 x Sex": Tanz der Hormone

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