Uxìa

MIGUEL MUNIZ

Uxía und She'Koyokh live aus Krems

Mitreißende Klänge aus Galicien und der Welt des Klezmer. Gestaltung: Johann Kneihs und Albert Hosp.

"Übers Meer" lautet das Motto des heutigen "Glatt & Verkehrt"-Abends in Krems. Mit Sängerin Uxía erhebt die Grande Dame der traditionellen Musik Galiciens ihre Stimme, im nordwestlichen Eck der iberischen Halbinsel an der Atlantik-Küste gelegen, wo man mit Stolz auf den keltischen Einfluss verweist.

Die siebenköpfige britische Klezmerband She'Koyokh um Klarinettistin Susi Evans und die kurdische Sängerin Çigdem Aslan bietet hingegen mitreißende Lieder und Tänze nicht nur aus der jüdischen Tradition, sondern ebenso aus Bulgarien, Bosnien, Serbien und Anatolien.

Dazwischen: ein Pausenbeitrag über den "Melting Pot London" von Michael Neuhauser und Leopold Stepanek. Wer von außerhalb Großbritanniens nach London will, muss übers Meer, und im Laufe der letzten Jahrhunderte sind viele Menschen aus allen möglichen Weltgegenden in die englische Metropole gekommen, sind dort sesshaft und mehr oder weniger heimisch geworden und haben die Stadt geprägt - auch mit ihrer Musik.

Nach dem zweiten Weltkrieg (davor wirkte die Musikwelt der Weltmusik vor allem in Paris) wurde London zu einem wahren Schmelztiegel der verschiedenen musikalischen Kulturen, vor allem natürlich aus den ehemaligen oder noch bestehenden Kolonien. Musikstile aus Trinidad & Tobago, Jamaika, Indien, Ghana, Nigeria etc. haben zu verschiedenen Zeiten der Londoner Musikwelt ihren Stempel aufgedrückt, sich zum Teil untereinander vermischt und auch englische Musikerinnen und Musiker ohne Migrationshintergrund maßgeblich beeinflusst.

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