Christian Ludwig Attersee, „Feuerstelle“, 2011

BELVEDERE/JOHANNES STOLL/BILDRECHT WIEN

Es war am Attersee

Ein langes Wochenende geht zu Ende. Auch zu Ende ist die Ausstellung "Feuerstelle" des Malers Christian Ludwig Attersee im Belvedere, die seinem Frühwerk gewidmet war.

Christian Ludwig nahm den Ort seines Aufwachsens als Künstlernamen an und überhöhte ihn zu seiner Marke und seinem Logo, über die Identität als Fremdenverkehrsort hinaus. Mit Attersee habe er seine Eigenständigkeit entwickeln können, wird er im Katalog zur Ausstellung "Feuerstelle" zitiert: "Ich lasse Christian Ludwig oft weg. Das ist, wie wenn man Picasso sagt. So sagt man Attersee".

Der See kommt in diesem "Ö1 Kunstsonntag" immer wieder vor - besungen vom Künstler selbst oder auch in einer Komposition von Gustav Mahler, die er auf einem Welte-Mignon-Reproduktionsklavier 1905 selbst einspielte.

Außerdem hören Sie das Duo Sinfonia da Carnaval in der "Radiosession", Smokey Wood in den "Milestones" und Stefan Schmitzer in den "Neuen Texten". In den "Tonspuren" begeben wir uns unter die Wasseroberfläche - mit Friedrich Schillers Ballade "Der Taucher".

Es gibt eine heitere Fahrt mit dem Kettenkarussell im "Zeit-Ton extended", eine Analyse des Massenphänomens Filmtourismus in der Filmkolumne "ZOOM-in" und den Versuch der Auflösung der Autorschaft in "Radiokunst-Kunstradio".

Service

Belvedere 21 - Attersee. Feuerstelle
Christian Ludwig Attersee
Gustav Mahler am Attersee

Sendereihe

Gestaltung

  • Anna Soucek