Die Hirlatzhöhle auf einem undatierten Archivbild

APA/THOMAS LEITNER

Die Vermesser der dunklen Unterwelt

Durch Gänge, Schächte und Schlote.
Vom Hobby der Höhlenforschung

2.500 Höhlenforscherinnen und Höhlenforscher sind österreichweit in ihrer Freizeit unterwegs. In Ganzkörper-Overalls, mit Helm, Stirnlampe und Kletterausrüstung sind sie auf der Suche nach unentdeckten Gängen, Schächten und Schloten. Jeder Meter Neuland wird mit Lasergeräten vermessen und in einem österreichweiten Kataster veröffentlicht. Die so entstehenden Höhlenkarten dienen der Wissenschaft als Grundlage für ihre Forschung. Fragen nach Erdbebenwahrscheinlichkeit, der Entstehung von Landschaftsformen oder der Reinheit von Grundwasser werden in Höhlen beantwortet. Auch wenn jährlich dutzende unerforschte Höhlen-Kilometer vermessen werden, gehen Wissenschaftler davon aus, dass in Österreich mehr als die Hälfte der begehbaren Gänge noch nicht entdeckt ist.

Gestaltung: Jonathan Scheucher


Die Dinge des Lebens: Die Spritzpistole

Gestaltung: Lea Heurteur

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