Diana Krall: "The Look of Love" (2001)

Hochglanzjazz mit Qualität: Diana Krall. Gestaltung: Klaus Wienerroither

Jazzpuristen mögen die Nase rümpfen und sich fragen, ob es sich nicht eher um ein Popalbum handelt. Aber das 2001 erschienene, gnadenlos erfolgreiche Album "The Look of Love" der kanadischen Sängerin und Pianistin Diana Krall ist ein musikalischer Meilenstein des neuen Millenniums, welches ohnehin kaum musikalische Innovationen gebracht hat. Ein Tonträger, der es schafft, tausendfach interpretierte Songs aus dem "Great American Songbook" perfekt zu inszenieren. Kralls rauchige und coole Stimme wird in seidige Streicherarrangements des deutschen Arrangeurs Claus Ogerman verpackt. Ihre sparsamen Klaviersoli sind auf den Punkt gebracht wie kaum jemals wieder auf einem Diana-Krall-Album. Und die warme Gitarre von Russell Malone steuert noch Bluesfeeling bei und bewahrt die Musik vor allzu großer Glätte.

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