Die Woche im RadioKulturhaus

Am kommenden Montag den 28. Oktober tritt Fauna gemeinsam mit Andreas Spechtel im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Solo Together", ab 20 Uhr im Studio 3 des Radiokulturhause auf. Die Veranstaltung wird auch im Videolivestream übertragen. Die Spielregeln von Solo Together sind: Jeder der beiden Musiker bestreitet zunächst ein Soloprogramm um dann gemeinsam auf der Bühne zu interagieren. Fauna, die den in Berlin lebenden Sänger und Gitarristen Andreas Spechtel, noch von dessen Wiener Zeit her kennt, absolvierte mit ihm bisher noch keinen gemeinsamen Auftritt.


Dem oft nicht ganz einfachen Wechselspiel von Politik und Kunst auf der Spur ist Alfred Noll im Rahmen seiner Gesprächsreihe "Kunst der Demokratie". Mit seinen Gästen versucht der Rechtsanwalt, Hochschullehrer, Sachbuchautor und Ex-Politiker den Zustand der Gegenwart möglichst umfassend zu ergründen. Als erste Gesprächspartnerin nach der Wiederaufnahme von "Kunst der Demokratie" begrüßt Alfred Noll die für ihr Werk vielfach ausgezeichnete Schriftstellerin Marlene Streeruwitz am kommenden Donnerstag ab 19 Uhr im Klangtheater des Radiokulturhauses.


Ebenfalls mit Kultur und Politik beschäftigt sich die Tafelrunde. Wobei der Unterschied zwischen Kabarett und Politik - ob gewollt oder ungewollt - oft fließend ist. Humoristisch auf den Punkt gebracht werden die Ereignisse nach der Nationalratswahl von Guido Tartarotti, Magda Leeb, Gregor Seberg und Florian Scheuba. Durch den Abend am Dienstag den 29. Oktober ab 19:30 Uhr im Großen Sendesaal führt Gerald Fleischhacker. Wie immer wird die Tafelrunde für ORF III aufgezeichnet.


Der 1842 in Böhmen geborene Josef Paul Labor erblindete im Alter von 3 Jahren. Fast zur selben Zeit übersiedelten seine Eltern nach Wien. Durch Talent und Ehrgeiz avancierte Labor zu einem der herausragendsten Organisten seiner Zeit. So wurde er 1865 zum königlichen Kammerpianisten des hannoveranischen Hofes ernannt. 1904 würdigte man den Ausnahmemusiker mit dem Titel eines k. und k. Hoforganisten. Zu Labors Schülern gehörten unter anderem Arnold Schönberg, Julius Bittner und Paul Wittgenstein. Eine kleine Sensation ist deshalb eine Veranstaltung, die am kommenden Freitag ab 19:30 Uhr im Großen Sendesaal über die Bühne geht. Denn mehr als 100 Jahre nach ihrem Entstehen findet dort die Uraufführung von Labors "Missa Solemnis in D-Moll" statt. Organisiert wird die Veranstaltung vom Josef Labor Chor. Ein Chor, in dem Sehbehinderte und Sehende gemeinsam singen. Neben der Uraufführung der Missa Solemnis stehen noch weitere Werke auf dem Programm. Unter anderem eine Klaviersonate mit Cello von dem ebenfalls blinden Komponisten Rudolf Braun. Interpretiert werden die Stücke vom Joseph Haydn Konzertverein unter der Leitung von Robert Fontane sowie den Solisten Xenia Galanova, Monika Schwabegger, Martin Mairinger und Sebastian Holecek.


"Zwischen Dylan und Gershwin: Thekla and The Freewheelin." So lautet der Titel der Jazztime am kommenden Freitag ab 19 Uhr im RadioCafe, in der die Formation rund um Thekla und Josef Wagner unkonventionell Songs von Bob Dylan und George Gershwin interpretieren wird. Durch den Abend führt Johann Kneihs.

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