Schummelbegriff "Smart City"

Eine intelligente Stadt muss nicht durchtechnisiert sein.
Gestaltung: Anna Masoner

PolitikerInnen und Tech-Firmen nennen gern zwei Wörtchen, wenn sie die Zukunft einer Stadt in hellen Farben zeichnen wollen: Smart City. Der Begriff ist das große Technikversprechen einer besseren, effizienteren Stadt. Dazu werden dann etwa Ampeln aufgestellt, die das Verkehrsaufkommen messen und automatisch auf Grün schalten, oder Gebäude errichtet, die die Temperatur im Gebäude je nach Wetterbericht regeln. Vielen dieser Konzepte steht die US-amerikanische Informationswissenschafterin Susan Winter von der University of Maryland skeptisch gegenüber. Denn oft würden hinter Smart City-Projekten nicht mehr als Wirtschaftsinteressen von Hi-Tech-Giganten stecken - und nicht die von Bewohner/innen, wie Anna Masoner berichtet.

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Public Lecture Series on Digital Humanism/ TU Wien

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