Weinen im Dunkel

"Der Mitreisende". Von Vladimir Nabokov. Aus dem Russischen von Jochen Neuberger. Es liest Joachim Bißmeier. Gestaltung: Edith Vukan. Präsentation: Gudrun Hamböck.

Ein Schriftsteller beklagt gegenüber einem Kritiker die Unübersetzbarkeit des Lebens in Literatur. Zur Untermalung seiner These erzählt er ein Erlebnis während einer Eisenbahnreise: Der Schriftsteller genießt sein leeres Abteil, bis sich plötzlich ein Bein über seinem Kopf zeigt. Der dazugehörige Mann bleibt unsichtbar, allerdings ist mitten in der Nacht sein Schluchzen zu hören. Am Morgen wird der Zug von der Polizei durchsucht, es soll sich ein Mörder unter den Passagieren befinden. Welchen Fortgang der Geschichte wählt der Literat? Welchen das Leben? Eine frühe Erzählung Nabokovs.

Service

Vladimir Nabokov, "Erzählungen I. 1921 - 1934", Rowohlt

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