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Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell

Beiträge

  • Generalstreik in Frankreich

    In Frankreich haben die größten Gewerkschaften für heute zu einem landesweiten Streik aufgerufen. Sie wollen so die von der Regierung geplante Pensionsreform stoppen, die für viele Berufsgruppen ein Ende von Privilegien bedeuten würde. "Man kann kein Omlette machen, ohne Eier zu zerbechen" ist das französische Pendant zu "Wo gehobelt wird, fallen Späne", und - das kennt man ja auch hierzulande - Pensions-Kürzungen führen unausweichlich zu schweren Protesten: Es ist wieder einmal eine sozial-politische Kraftprobe für Präsident Emmanuel Macron, der die Pensionsreform als eines der wichtigsten Projekte seiner Amtszeit sieht.

  • Nato-Gipfel geht friedlich zu Ende

    Nach wochenlangen Streitigkeiten haben sich die 29 Nato-Staaten gestern auf ihrem Gipfel in der Nähe von London demonstrativ einig gezeigt. Sowohl Präsident Donald Trump als auch EU-Regierungschefs haben die Einheit des Bündnisses betont. Alle Probleme scheinen gelöst, und im Abschluss-Dokument wird von neuen Herausforderungen etwa mit der aufstrebenden Macht China gesprochen.

  • Ärztemangel immer spürbarer

    Lange Wartezeiten in den Spitalsambulanzen und bei Fachärzten - in Wien seit Jahren ein gewohntes Bild. Der Grund ist der Mangel an Ärzten, sagt die Ärztekammer. Und das Problem dürfte sich in den nächsten Jahren noch deutlich verschärfen.

  • Hacker zu Ärztemangel: Zusätzliche Millionen-Investition

    400 neue Ärzte bis 2025 und 36 statt drei Primär-Versorgungs-Einheiten gehen hat Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker angekündigt. Mit der Geschwindigkeit der Umsetzung ist Hacker unzufrieden, man liege nicht ganz im Plan, sagt er im Morgenjournal-Interview. Zusätzliche 22 Millionen Euro seien gestern beschlossen worden – für Investitionen in den niedergelassenen Bereich. Kernproblem in der Versorgung sei die Schieflage im Verhältnis Kassenärzte und Wahlärzte: auf der einen Seite der Ärztemangel, auf der anderen Seite so viele Ärzte wie noch nie, so Hacker.

  • Run auf Soforthilfe der NGOs

    Wenn das Geld für Heizung und Strom fehlt und auch die Miete nicht mehr bezahlt werden kann, dann sind die Soforthilfen von Caritas, Rotem Kreuz oder Licht ins Dunkel der letzte Ausweg. Allein beim Roten Kreuz haben im Vorjahr rund 2.800 Menschen einmalig maximal 400 Euro Soforthilfe bekommen, um damit die Miete oder die Heizung zu bezahlen. Bei vielen Menschen droht sogar eine Delogierung, wenn sie bei der Spontanhilfe des Roten Kreuzes in Wien-Wieden anläuten.

  • Humanitärer Korridor für Flüchtlinge von Lesbos nach Rom

    In den zwei sizilianischen Häfen Pozallo und Messina durften gestern, nach langer Wartezeit zwei NGO-Schiffe mit rund 120 aus Seenot geretteten Flüchtlingen und Migranten anlegen. Damit Flüchtlingen der riskante Weg übers Mittelmeer erspart bleibt, setzt sich die italienische Laiengemeinschaft Sant Egidio seit Jahren für die Umsetzung humanitärer Korridore ein: Gestern kamen so per Flugzeug 33 Menschen aus dem völlig überfüllten Flüchtlinglager auf der griechischen Insel Lesbos am römischen Flughafen an.

  • Josefstadt: Otto Schenk im "Kirschgarten"

    Der Schauspieler und Josefstadt-Doyen Otto Schenk steht kurz vor seinem 90. Geburtstag wieder auf der Bühne. In Tschechows Drama „Der Kirschgarten“, das heute Abend im Theater in der Josefstadt Premiere hat, spielt er den alten Diener Firs. Mit Sona MacDonald und Raphael Bargen im Ensemble gibt die deutsche Regisseurin Amelie Niermeyer damit ihr Hausdebüt - und sie setzt auch in Tschechows letztem Drama, der tragischen Komödie, die Menschen in Zeiten des gesellschaftlichen Umbruchs zeigt, auf den Einsatz von Live-Musik. Der amerikanische Singer-Song-Writer Ian Fisher hat sie eigens für die Josefstadt komponiert.


    Ein Gespräch mit der Regisseurin Amelie Niermeyer ist heute im Ö1-Kulturjournal um 17.09 Uhr zu hören.

  • Pee Wee Ellis auf im Porgy & Bess

    Der amerikanische Jazz-Saxofonist Alfred, genannt „Pee Wee“ Ellis gilt als einer der Mitbegründer des Funk. In den 1960er und 1970er Jahren spielte er mit James Brown und komponierte mit ihm gemeinsam einige seiner größten Hits. Eigentlich kommt Ellis aus dem Jazz, doch sein Gespür für Arrangements erkannten auch Musiker wie Van Morrison oder Roberta Flack, mit denen er später zusammenarbeitete. Mit 78 ist der Mann aus Florida immer noch aktiv: Derzeit befindet er sich mit einer Weihnachtsshow auf Tour. Gestern Abend gastierte der Musiker mit sechsköpfiger Band im Wiener Porgy & Bess.

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