Ein Gesichtserkennungs Programm erkännt eine lächelnde Frau

AP/JaysonPhotography/Dermalog Identification Systems GmbH

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Supersinne

1. Wie wir um die Ecke sehen und Bilder hören können
Gestaltung: Lukas Plank

2. Smartphone mit Nase?
Warum es so schwierig ist, Maschinen das Riechen beizubringen
Gestaltung: Anna Masoer

3. Google Maps ist 15

1. Wer schlecht sieht, kann sich eine Brille aufsetzen. Mit einem Teleskop schaue wir in die Ferne, mit einem Mikroskop lassen sich winzige Details erkennen. Und mittels Röntgen-Geräten und Computertomographie können wir sogar in Körper und Objekte hineinschauen. Wir Menschen verbessern und erweitern schon seit langem unsere Wahrnehmung mit Hilfe von Technologie. Große Datenmengen, Computer und neue Sensoren machen jetzt einen neuen Wahrnehmungsschub möglich - sie können uns mit verblüffenden künstlichen "Sinnen" ausrüsten. Dazu gehört etwa die Möglichkeit, um Ecken oder durch Wände zu sehen. Lukas Plank mit Einblicken in Forschungsprojekte, die wie aus einem Science-Fiction-Film klingen.

2. Sehen und hören können Maschinen ganz ordentlich, dank smarter Sensoren und Software. Aber was ist eigentlich mit dem Riechen? Wo ist die ins Smartphone integrierte Nase, die erkennt, ob mein Deo noch wirkt oder ob die Milch noch frisch ist? Das hat Anna Masoner den Physiker Martin Sommer gefragt. Er arbeitet am Karlsruher Institut für Technologie an einer künstlichen Nase. Die kurze Antwort vorweg: es ist sehr kompliziert.

3. Im Februar 2005 ging Googles revolutionärer Kartenservice an den Start. Heute dient er u.a. als gigantisches Adressbuch. Dank Smartphone und GPS-Satellitendaten muss sich niemand mehr verirren. Staus werden in Echtzeit angezeigt inklusiver dynamischer Umleitung, und auch das nächstgelegene Restaurant findet man problemlos über einen Blick auf das Handy. Und das alles auf den ersten Blick kostenlos. Marcus Schuler blickt zurück auf 15 Jahre Google Maps.



Moderation: Wolfgang Ritschl
Redaktion: Franz Zeller

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