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Ö1 Mittagsjournal

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Beiträge

  • Opposition fordert mehr Transparenz von Regierung

    Die Coronavirus-Pandemie und weitere Maßnahmen der Regierung zur Eindämmung sind am Mittwoch die Themen im Nationalrat. In einer von den NEOS beantragten „Aktuellen Stunde“ hat die Opposition mehr Transparenz und Information von der Regierung bezüglich deren verabschiedeten Gesetze und Verordnungen gefordert.


    Die Regierungskoalition will zudem ein weiteres Gesetzespaket vorlegen, das aber erst in der kommenden Woche beschlossen werden soll. Neben der gesetzlichen Regelung für die Risikogruppen gibt es unter anderem Erleichterungen bei Krankengeld und Familienbeihilfe.

  • Landarbeiterkammer NÖ: Mandatsverteilung ohne Wahl

    Die demokratiepolitischen Folgen der Corona-Krise sind nicht nur im Parlament spürbar. Bei der Landarbeiterkammer-Wahl in Niederösterreich sind jetzt die Mandate ohne Wahlgang der Kammermitglieder neu verteilt worden. ÖVP und SPÖ hatten sich darauf geeinigt und erhielten grünes Licht von der Landeswahlbehörde.

  • EU-Beratungen über mögliche Lockerungen

    Die Europaminister der EU beraten am Mittwoch über die Folgen der Coronvirus-Pandemie und mögliche Lockerungen. Es geht unter anderem um das Ende von Grenzschließungen und die finanziellen Folgen der Krise.

  • Iran hebt Corona-Beschränkungen auf

    Der Iran ist eines durch die Coronavirus-Pandemie besonders betroffenen Länder. Mehr als 5.000 Menschen starben durch den SARS-CoV-2-Erreger und mehr als 80.000 Infektionen wurden registriert. Das wirtschaftlich schwer angeschlagene Land hebt jetzt die meisten Beschränkungen im öffentlichen Leben wieder auf. Mediziner befürchten deswegen einen neue Erkrankungswelle.

  • US-Gastronomie leidet unter Coronavirus-Krise

    In den USA hat der Senat wegen der Corona-Krise ein weiteres Konjunkturpaket in Höhe von 480 Milliarden US-Dollar beschlossen. Es soll vor allem kleine und mittlere Betriebe unterstützen, damit diese Arbeitsplätze erhalten können. Auch die US-Gastronomie leidet schwer unter der Pandemie. „Die meisten Restaurants sind kleine Familienbetriebe – die sind am schwersten von dieser Krise betroffen“, sagte der österreichische Starkoch Wolfgang Puck im Ö1-Gespräch. Die Betreiber würden von Monat zu Monat leben, das sei eine schwierige Sache für die Angestellten.


    In den USA sind fast 45.000 Menschen nach einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Landesweit wurden laut Zahlen der Johns-Hopkins-Universität inzwischen mehr als 825.000 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet.

  • Härtefallfonds: Geld reicht oft nicht aus

    Seit dieser Woche können Hilfen aus dem Härtefallfonds der Phase 2 beantragt werden – bis zu 2.000 Euro über drei Monate stellt die Regierung in Aussicht. Doch viele Selbstständige, die kein regelmäßiges Einkommen lukrieren, erhalten so wenig, dass es zum Überleben nicht reicht.

  • Modehandel mit massiven Umsatzeinbrüchen

    Der Modehandel kämpft angesichts der Coronavirus-Pandemie um das Überleben. Geschäfte, die bereits seit vergangener Woche wieder öffnen dürfen, haben 50 bis 90 Prozent weniger Umsatz als in normalen Wochen registriert. Das ergab eine Umfrage des Handelsverbands. Auch der Onlinehandel verzeichnet schwächere Zahlen.

  • Albertina-Chef: "Liquidität läuft uns davon

    Die Wiener Albertina wird trotz Maßnahmenlockerungen nicht Mitte wieder öffnen. Albertina-Direktor Klaus Albrecht Schröder begründet das mit enormen Mehrkosten durch erhöhten Personaleinsatz und Reinigungsaufwand. „Uns läuft im Augenblick die Liquidität davon – wir haben bis heute keine einzige finanzielle Unterstützung erfahren“, erklärt Schröder im Ö1-Gespräch. Er rechnet im Juni mit einer Zahlungsunfähigkeit für die Albertina.


    „Wenn hier nicht agiert wird, droht die Kunst und Kultur den Bach runterzugehen“, warnte Schröder. Es werde auch in Zukunft der Tourismus der Bundeshauptstadt und der Landeshauptstädte von der Kunst und Kultur abhängen. „Wenn hier nicht gegengesteuert wird, dann werden wir letzten Endes nicht die Chance haben überhaupt jene Attraktivität zu generieren, die der Tourismus braucht“, so Schröder.

  • Kurzarbeit bei Rotem Kreuz

    Um den höheren Bedarf an Zivildienern zu decken werden wegen der Coronavirus-Krise tausende außerordentliche Zivildiener eingesetzt, die sich freiwillig gemeldet hatten. Gleichzeitig hat das Rote Kreuz fast 500 Mitarbeiter zur Kurzarbeit anmelden müssen.

  • Datenschützer stellen Corona-App gutes Zeugnis aus

    Rund 400.000 Mal ist die „Stopp Corona“-App laut Rotem Kreuz mittlerweile heruntergeladen worden. Der Quellcode der soll bald öffentlich als open source zugänglich sein. Datenschützer konnten schon vorher Einblick nehmen und stellen der App ein gutes Zeugnis aus. „Wir haben keine kritischen Sicherheitslücken gefunden, aber einige Verbesserungsvorschläge beim Datenschutz angemerkt“, sagte Christian Kudera von SBA Research, dem Forschungszentrum für Informationssicherheit an der Technischen Universität Wien, im Ö1-Gespräch.

  • Viel Arbeit für mobile Kinder-Palliativbetreuung

    Die Corona-Pandemie hat gravierende Auswirkungen auf die Arbeit des mobilen Kinderhospiz und Kinderpalliativ-Team MOMO. Die Spitäler behandeln derzeit viele schwer- und lebensbedrohlich erkrankte Kinder nicht, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren – deshalb springt das Team von MOMO ein. Die Zahl der zu betreuenden Familien hat sich dadurch fast verdoppelt.

  • Mehr Homeoffice auch nach Corona möglich

    6Mehr Homeoffice und einen Digitalisierungsschub in heimischen Unternehmen könnten Konsequenzen der Coronavirus-Pandemie sein. Das hat eine Umfrage in mittleren und großen Firmen durch dasBeratungsunternehmen Ernst & Young ergeben.

  • Autohandel fordert Verschrottungsprämie

    Der Autohandel, der durch die Coronavirus-Krise unter massiven Umsatzeinbrüchen leidet, hat von der Regierung eine „Öko-Prämie“ gefordert. Es geht um eine Verschrottungsprämie, wie es sie zuletzt nach der Finanzkrise gegeben hatte.

  • Künstler Lois Weinberger gestorben

    Der Künstler Lois Weinberger ist tot. 1947 in Stams in Tirol geboren, prägte er seit den 1970er Jahren mit seinen Kunstwerken die Debatte um das Verhältnis von Kunst und Natur. Mit seinen poetischen Installationen von Ruderalpflanzen, die gemeinhin als „Unkraut“ bezeichnet werden, war er 1997 und 2017 bei der documenta in Kassel präsent. 2009 bei der Biennale in Venedig sorgte er mit einem duftenden Komposthaufen für Aufsehen.

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