Schulschließungen, Klimaerwärmung, Vogelzwitschern

Kritik an geschlossenen Schulen in Oberösterreich +++ Klimaerwärmung bedroht viele Fischarten +++ Wie ein Vogelzwitschern zum Hit wurde

Kritik an geschlossenen Schulen in Oberösterreich

In fünf Bezirken in Oberösterreich sind seit heute die Kinderbetreuungseinrichtungen geschlossen. 27 Kinder gehören als Verdachtsfälle zum Covid-19-Cluster rund um eine Freikirche im Raum Linz und Wels. 90.000 Kinder können nun aufgrund der großflächigen Schließungen für eine Woche nicht in Kindergarten, Schule und Hort gehen. Als "reflexartige Reaktion" kritisiert das die Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde. Es gebe zahlreiche Untersuchungen, wonach Kinder nicht hauptverantwortlich für die Verbreitung von Sars-Coronavirus-2 seien.

Klimaerwärmung bedroht viele Fischarten

Die globale Erwärmung lässt die Temperaturen in den Meeren, Seen, Flüssen und Teichen steigen. Das könnte die Vermehrung vieler Fischarten erheblich bedrohen, so das Ergebnis einer aktuellen Studie.

Gestaltung: Ruth Hutsteiner
Mit: Flemming Dahlke, Meeresbiologe am Alfred-Wegener-Institut in Hamburg


Wie ein Vogelzwitschern zum Hit wurde

Was die Schwanzfedern für den Pfau sind, ist das Zwitschern für die Singvögel: Der Gesang dient der Partnersuche - das klingt bei allen Vertretern einer Art gleich oder zumindest sehr ähnlich. Doch manchmal sind Singvögel auch kreativ und erfinden neue Lieder. Von so einem Fall berichten jetzt Biologen aus Kanada in einer Studie: Sie haben am Beispiel der Weißkehlammern nachvollzogen, wie eine neue Melodie zum Hit wurde.

Gestaltung: Robert Czepel
Mit: Ken Otter, Biologe an der University of Northern British Columbia


Redaktion: Elke Ziegler

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