Eine afro-amerikanische Frau wird von einem Polizisten abgeführt, Birmingham, Alabama 1963

AP

Black History

Zur Geschichtspolitik in amerikanischen Museen. Mit Cornelia Kogoj, Initiative Minderheiten und Christian Kravagna, Akademie der bildenden Künste Wien.
Gestaltung: Rosemarie Burgstaller

Der Tod des Afroamerikaners George Floyd am 25. Mai 2020 in Minneapolis löste weltweit Proteste gegen Polizeigewalt und Rassismus aus. Es war dies ein neuerlicher Fall einer Reihe von Tötungen schwarzer Amerikaner durch weiße Polizisten in den USA der jüngeren Zeit.

Die Forderung der internationalen Bürgerrechtsbewegung "Black Lives Matter" nach "Community Policing", der Rekrutierung der Polizisten und Polizistinnen in Schwarzen Stadtteilen aus der lokalen Bevölkerung und den Communities selbst, wurde von einer bereits in den 1960er-Jahren entwickelten Strategie zur Gewaltprävention abgeleitet. Rassismus, Unterdrückung und Diskriminierung ist Teil der Geschichte der Vereinigten Staaten bis heute. Teil dieser Geschichte sind aber auch die Bürgerrechtsbewegungen, die politische und soziale Emanzipation schwarzer Amerikaner/innen und der brennende Kampf um Gerechtigkeit und Chancengleichheit.

Wie wird Geschichte in einer polarisierten Gesellschaft erzählt und vermittelt? Welche Bilder bleiben in den Köpfen? Worin unterscheiden sich amerikanische Bildungseinrichtungen in ihrem jeweiligen Umgang mit rassistischen Stereotypen und Zeugnissen von Repression?

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