Kopftuch, Erstkommunion, Firmung

Verschobene Entscheidungen +++ Verschobene Erstkommunionen und Firmungen

1. Verschobene Entscheidungen

Mehr als 700 Entscheidungen hat der Verfassungsgerichtshof in dieser Herbstsession getroffen - doch die Erkenntnisse zu Kopftuchverbot in Volksschulen und zur Sterbehilfe sind ausgeblieben. Verschoben auf die nächste Session, die Ende November beginnen soll. Die Entscheidung, ob das Kopftuchverbot in Volksschulen verfassungskonform ist, wurde damit schon zum 2. Mal vertagt.


2. Verschobene Erstkommunionen und Firmungen

Erstkommunionen und Firmungen finden traditionell im Frühjahr statt. Covid-19 hat diesem Brauch heuer einen kräftigen Strich durch die Rechnung gemacht - und so wurden sie auf Herbst verschoben, auf September und Oktober. Allein in der Erzdiözese Wien waren und sind 6000 Erstkommunion-Kinder und 5000 Firmlinge davon betroffen. Für die Pfarren heißt das, kreativ sein. Denn die Corona-Regeln müssen eingehalten werden: Hände desinfizieren, Abstand halten, Mund-Nasen-Schutz tragen, begrenzte Teilnehmerzahl. Manchen Pfarren feiern zum Beispiel in mehreren Gottesdiensten am Tag oder auf mehrere Wochenenden verteilt.

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