Eine Frau hält ein Kabelbündel aus Glasfaserkabeln vor einer sogenannten Speedpipe (Leerrohr) für ein Glasfasernetzwerk.

DPA/JAN WOITAS

Lebensader Glasfaser

1. Tech gegen Lukaschenko
Wie sich die belarussische IT-Branche mobilisiert

Seit mehr als zwei Monaten gehen in Belarus Woche für Woche zehntausende Menschen gegen den Langzeit-Machthaber Lukaschenko auf die Straße. Eine wichtige Säule des Protests ist die starke Techszene im Land. Minsk gilt seit Jahren als das Silicon Valley des Ostens. Die gutverdienenden Software-Entwicklerinnen und Start-Up Gründer hielten sich allerdings politisch lange zurück. Doch seit diesem Sommer ist das anders. In Belarus, aber auch aus den Nachbarländern Ukraine, Polen und Litauen in die viele Programmierer und Tech-Entrepreneuere in den vergangenen Wochen geflohen sind, befeuern sie mit digitalen Werkzeugen den Widerstand. Anna Masoner berichtet.



2. Wie das Waldviertel von schnellen Datenleitungen profitiert

"Fiberpower", "Giganetz" oder "Gigaspeed": Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an Wörtern und Formulierungen, die schnelles Internet propagieren wollen. Laut jüngster RTR-Studie sind allerdings 88% aller österreichischen Haushalte zufrieden mit ihrer derzeitigen Internet-Anbindung. Als logische Konsequenz ist Österreich, was Glasfaser-Anschlüsse direkt ins Haus beziehungsweise in die Wohnung betrifft, europäisches Schlusslicht. Es gibt aber auch Gegenbeispiele, die zeigen, was Glasfaser für Unternehmen und Regionen bedeuten kann. Sarah Kriesche hat sich im Waldviertel umgesehen und in Gmünd, Groß-Siegharts und Heidenreichstein Betriebe - vom Autohaus bis zum Zulieferer für Luft- und Raumfahrt - gefunden, die von Glasfaserverbindungen enorm profitieren.

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