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HANNAH HORSTEN

Radiokolleg

Radiokolleg - Follow me - Stories von und mit jungen Menschen

Wie wir fühlen, denken und handeln (1).
Gestaltung: Luna Ragheb, Julia Jesch, Nicholas Ivansits, Hannah Horsten, Fabiola Noll, Sebastian Gruber, Alica Ouschan, Melissa Erhardt, Ambra Schuster, Idan Hanin

Wie wir fühlen ...

Verloren und fasziniert
Stimmungsbilder der jungen Generation
"We're a super sad generation, killing time and losing our paychecks" singt die 20-jährige Singer-Songwriterin Arlo Parks in ihrem 2019 erschienenen Song "Super Sad Generation". Das sind wir: super sad, lost und fasziniert. Fasziniert von der Welt, in der wir leben, die uns so viele Möglichkeiten bietet. Gleichzeitig ist "Lost" das deutsche Jugendwort des Jahres
2020 und Burnouts treten in immer früherem Alter auf. Der Versuch, die Gefühle zu unterdrücken, weil es doch "eh nur Luxusprobleme" sind, führt nur zu noch mehr Frustration.
Gestaltung: Julia Jesch

"FOMO" in Beziehungen
Das Ende der Monogamie?
"Slide into my DM's." So nennt man es, wenn man auf Sozialen Medien privat jemanden anschreibt. Tinder & Co sind heutzutage ein gängiges Tool für Personen, die Liebe, Sex und Freundschaften suchen. Welche Auswirkungen hat es, wenn jederzeit alle Singles in der ganzen Nähe zu sehen sind? "FOMO" ist eine Internetbezeichnung und steht für "Fear Of Missing Out", also die Angst etwas zu verpassen. Welche Rolle spielt das in Partnerschaften? Die Sex-positive Bewegung versucht Normen zu hinterfragen und plädiert für Offenheit gegenüber diversen sexuellen Orientierungen. Was für viele vorerst extrem wirken mag hat genau das Gegenteil zum Ziel: Die Vielfalt an sexuellen Orientierungen zu normalisieren.
Gestaltung: Hannah Horsten

Alles eine Frage der Zeit?
Einblicke in den Wunschzeitplan junger Menschen
Fast ganze sieben Jahre habe ich studiert. Eine richtig lange Zeit und doch blicke ich zurück und frage mich, wie schnell die Zeit verstrichen ist. Der Leistungsdruck war hoch, selten konnte ich ein ganzes Wochenende frei genießen, meistens gab es Abgaben für das Studium einzuhalten oder Stunden im Nebenjob abzuarbeiten. Der Terminkalender füllt sich und die Tage eilen davon. "Jammern auf hohen Niveau?". Und was für ein Glück meinen Interessen nachgehen zu können. Überhaupt habe ich so viele Nachmittage beim Scrollen durch Instagram vertrödelt. Frei- und Arbeitszeit überschneiden sich im unstrukturierten Alltag der tausend Sinneseindrücke. Wie steht es um das Zeitgefühl meiner Generation?
Gestaltung: Luna Ragheb

Freundschaftstal
"Qualität vor Quantität?"
"Freunde sind wie Sterne, man sieht sie zwar nicht immer, aber sie sind immer da". Egal ob unsere Freunde fünf Minuten von uns entfernt leben oder am anderen Ende der Welt: in Zeiten des Internets sind wir ständig in Kontakt. Unsere Generation ist mit diesem Luxus aufgewachsen. Die Corona-Virus-Pandemie hat die Verschiebung sozialer Beziehungen ins Internet nochmal verschärft. Während oberflächliche Freundschaften im Pandemie-Alltag keinen Platz haben, werden einzelne Bezugspersonen immer wichtiger. Tendieren wir im echten Leben immer mehr zu kleineren Freundeskreisen und können soziale Bedürfnisse auch im Internet gestillt werden?
Gestaltung: Fabiola Noll

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