Ein Schmetterling auf trockener Erde

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Der Ö1 Essay von Emanuele Coccia

"Metamorphosen. Eine Philosophie der Verwandlung" von Emanuele Coccia. Aus dem Französischen von Caroline Gutberlet.

Mit seinem Essay "Die Wurzeln der Welt" schrieb Emanuele Coccia 2018 eine moderne Philosophie der Pflanzen und landete einen Bestseller. Er verbindet darin Philosophie, Anthropologie und Botanik und gibt den Leserinnen und Lesern ein neues Bewusstsein für die faszinierende Schönheit der Natur. Seit Aristoteles' Vorstellung eines vegetativen Seelenvermögens spielen Pflanzen in der Philosophie kaum ein Rolle mehr. Der italienische Autor Emanuele Coccia, Professor für Philosophiegeschichte in Paris, glaubt, dass wir dieses menschliche Überlegenheitsgefühl ablegen müssen. In seinem neuen, soeben auf Deutsch erschienen Buch "Metamorphosen" geht er noch einen Schritt weiter. Er hat damit nichts Geringeres als die radikale Neuvermessung des Lebens auf der Erde und im Universum im Sinn.

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Aus: Emanuele Coccia: "Metamorphosen. Eine Philosophie der Verwandlung", Hanser Verlag (Übersetzung: Caroline Gutberlet)

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