Eine Frau hält einen ukrainischen Pass

APA/EXPA/JOHANN GRODER

Journal-Panorama

Ukraine-Flüchtlinge in Österreich

Was muss noch getan werden?

Vor genau drei Monaten hat der Ukraine-Krieg begonnen. Rund 65 000 Flüchtlinge aus der Ukraine sind seither nach Österreich gekommen und geblieben, ein Drittel davon in Wien. Während die Aufnahme grundsätzlich problemlos funktioniert und die private Hilfsbereitschaft groß ist, hapert es hier und da bei der weiteren Versorgung. Die Behördenwege dauern lange, davon abhängig stehen manche Flüchtlinge ohne finanzielle Unterstützung da. Mancherorts gibt es zu wenige Deutsch-Kurse und in den Schulen zu wenige ukrainisch-sprechende Unterstützungskräfte. Die heimische Bürokratie macht es den Geflohenen oft unnötig schwer.

Um Fragen wie diese kreiste gestern Abend eine Veranstaltung der Stadt Wien, gemeinsam mit dem Wiener Integrationsrat. Betroffene, Wissenschafterinnen und Praktiker aus mehreren Bereichen schilderten, woran es mangelt und was noch getan werden muss, um es den Kriegsflüchtlingen leichter zu machen. Wir bringen eine Zusammenfassung der Veranstaltung.

Gestaltung: Astrid Plank

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