Hausnummer "Berggasse 19"

APA/ROLAND SCHLAGER

Radiokolleg

Radiokolleg - 9xÖsterreich. Erkundungen in Wien

Weltstadt mitten im Grünen (1)
Gestaltung: Ute Maurnböck, Ulrike Schmitzer, Alexandra Augustin, Sonja Bettel, Kim Shirin Cupal, Ilse Huber, Thomas Mießgang, Juliane Nagiller, Stefan Niederwieser, Sabine Nikolay, Bea Sommersguter, Kim Shirin Cupal

Weltstadt Wien
Wie sehr prägt die Vergangenheit das Wien-Bild, das heute Touristen aus aller Welt anlockt? Wie kam es zum Image der "Musikstadt Wien" und trägt sie diesen Titel heute noch zurecht?


Freud & die Wiener Seele
Die Berggasse 19 in Wien, Alsergrund gilt als der Geburtsort der Psychoanalyse. Hier in einem Miethaus der Wiener Hochgründerzeit befinden sich die Lebens- und Schaffensräume von Sigmund Freud, dem größten Denker des 20. Jahrhunderts. Erstmals werden - nach einer 18-monatigen Sanierungs- und Umbauphase - alle privaten Räumlichkeiten Freuds der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und Besucher/innen auf eine außergewöhnliche Reise eingeladen. Das neu renovierte Museum ist ein Ort, der den Geist Freuds bis heute bewahrt und sein Vermächtnis in Ehren hält. Kim Shirin Cupal taucht ein in das Leben eines großen Denkers und blickt dabei tief in die Wiener Seele


Weltmusikstadt Wien
Das Image der Weltmusikstadt Wien wird bereits beim Neubau der Ringstraße in den 1860ern mit zahlreichen Denkmälern für Komponisten deutlich sichtbar ins Stadtbild eingeschrieben. Es wird bemüht, wenn um neue Musikschulstandorte und private Musikinstitute gestritten wird: um eine Quote in heimischen Radios, ein Haus für Neue Musik, Tonfilm-Tonstudios oder ums richtige Stadtmarketing. 20 Millionen Menschen würden jährlich eine Musikveranstaltung besuchen. Ist Wien etwa doch noch die Weltstadt der Musik, fragt Stefan Niederwieser.


Jüdisches Wien
26 Synagogen, 70 Bethäuser, 550 Vereine und 300 Stiftungen, viele Schulen, Kindergärten und Bibliotheken bildeten bis März 1938 das Leben der jüdischen Gemeinde Wiens. Nach dem sogenannten Anschluss Österreichs setzten die Nationalsozialisten eine unvergleichliche Vernichtungsmaschinerie in Gang. Welche Spuren finden sich noch vom früheren blühenden jüdischen Leben? Ulrike Schmitzer macht mit Shoshana Duizend-Jensen einen Rundgang.


Das gelbe Wien
Warum erstrahlt Wien in "Schönbrunner Gelb"? Das ist kein Zufall: Das Geld, eigentlich das Pigment "Goldocker" sollte das Markenzeichen des Hauses Habsburg werden - Kaiser Joseph II. ordnete 1780 an, dass alle Prunkbauten in diesem Gelb zu bemalen sind. Bis in die heutige Zeit scheint sich dieses Verordnung zu halten: Schlösser, Kirchen, Klöster, Villen und Stadthäuser setzen auf Schönbrunnergelb. Alexandra Augustin berichtet.


Vom Schiff ins Schloss
Viele Touristen kommen über die Donau nach Wien. In einem Tag bestaunen sie dann die Stadt: Schönbrunn - den größten Kassenmagnet für Touristen in Österreich. Danach mit dem Bus zum Kuss im Oberen Belvedere, anschließend noch zum Heurigen. Touristen besichtigen in Wien meist die Habsburger-Klischees. Bleiben sie zwei Nächte, geht sich vielleicht noch ein Mozart-Konzert in Kostümen im Musikverein aus. Doch die Gäste haben nicht nur Freunde. Sabine Nikolay hat recherchiert.

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Buchtipps:
Wasser Stadt Wien. Eine Umweltgeschichte, Hrsg. von ZUG - Zentrum für Umweltgeschichte, Universität für Bodenkultur, 2019

Peter Payer (Hrsg.), Sauberes Wien. Stadtreinigung und Abfallbeseitigung seit 1945, Holzhausen Verlag 2006

Musik:
Martin Spengler&die foischen Wiener*innen "wöduntagaung"
https://www.martinspengler.at/v-fd-ned

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