Klaus Webhofer

(c) Xenia Trampusch

Journal-Panorama

Die (Ohn-)Macht der Menschenrechte

Am 10. Dezember 1948 wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von der UNO-Vollversammlung verabschiedet: Der Beginn einer neuen Ära, da zum ersten Mal die individuellen Rechte und Freiheiten aller Menschen garantiert und anerkannt wurden, unabhängig von Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Anschauung, nationaler oder sozialer Herkunft. 75 Jahre später ist der kurze Text der Resolution immer noch topaktuell, nicht nur, weil er noch immer viele Menschen inspiriert, sondern auch, weil die Menschenrechte noch immer tagtäglich weltweit verletzt werden.
Welche Erfolge sind nach 75 Jahren zu verzeichnen? Welche menschenrechtlichen Herausforderungen gibt es heute? Sind mit den Demokratien auch die Menschenrechte weltweit unter Druck gekommen? Und wie kann man diese für den einzelnen so essentiellen Rechte einklagen?

Darüber diskutieren:

Michaela Krömer, Rechtsanwältin, vertritt Kläger/innen der Klimaklage
Manfred Nowak, ehemaliger Vorsitzender des Ludwig Boltzmann-Institus für Menschenrechte
Martin Schenk, Mitglied des Menschenrechtsbeirats, Armutsexperte

Außerdem ein Interview mit dem UNO-Hochkommissar für Menschenrechte Volker Türk.

Diskussionsleitung: Elisa Vass

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