Illustration zweier Gesichter.

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Das Heute der Renaissance

2024 ein Jahr des Aufbruchs in den Wissenschaften?

Ist die Renaissance nur eine kunsthistorische Epoche und ein abgeschlossenes Kapitel der Geistesgeschichte, oder hat dieses Zeitalter, das uns vom Mittelalter in die Neuzeit geführt doch mehr Bedeutung für die Gegenwart?

Nun, Die Idee vom Menschen als Individuum und die Vorstellung von idealer Bildung sind Beispiele für Themen, die ihren Ursprung in dieser Zeit haben und die unsere Welt heute noch prägen.

Das Kunsthistorische Museum Wien, die Schallaburg in Niederösterreich und Schloss Ambras in Innsbruck machen mit Ausstellungen an ihren Standorten 2024 zum "Jahr der Renaissance" und lassen es mit einem hochkarätigen Symposion im Wiener Kunsthistorischen Museum unter Leitung des Genetikers Markus Hengstschläger beginnen.

Der Renaissance-Humanismus wollte eine umfassende Bildungsreform, von der man sich eine optimale Entfaltung der menschlichen Fähigkeiten je nach individuellen Möglichkeiten erhoffte. Zentrale Anliegen waren eine vollendete sprachliche Form und ein wahrheitsgemäßer Inhalt. Auch heute will der Ruf nach Bildungsreformen nicht verstummen. Was könnte man in Zeiten von fehlender individueller Talentförderung, kompetenzorientierter Bildung, Wissenschaftsskepsis und ChatGPT von der Renaissance lernen? Brauchen wir angesichts der Identitätskrise Europas eine neue Renaissance, einen neuen Aufbruch? Und wenn ja, wie könnte er aussehen?

Bei Martin Haidinger sprechen Expertinnnen und Experten über ihre Zugänge zur Renaissance in der Gegenwart- in Bildung, Philosophie und in den Naturwissenschaften.

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