Josephine Baker als Kind, 1908

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Radiokolleg

Josephine Baker: Weltstar, Ikone, Freiheitskämpferin (1)

Kunst und Kindheit

Die in ärmlichen Verhältnissen in St. Louis geborene Josephine Baker wird im Laufe ihres Lebens zum international gefeierten Superstar. Als Tänzerin und Sängerin macht sie in den "Années Folles" von Paris aus Karriere, daneben kämpft sie gegen Rassismus und für eine bessere Welt. Im 2. Weltkrieg wird sie Teil der Résistance und nutzt ihre Berühmtheit als Tarnung. Ein Leben zwischen Kampf und Glamour.

Ihre in bitterer Armut und von Rassismus geprägte Kindheit bereitet den Weg für Josephine Bakers große Karriere. "Meine glücklichste Kindheitserinnerung? Da fällt mir wirklich nichts ein, aber ich kann erzählen, was meine fürchterlichste war", lautet die Antwort von Josephine Baker auf die Frage nach ihrer Kindheit. In bitterer Armut in St. Louis in den USA aufgewachsen, lernt sie früh Diskriminierung und Rassismus kennen. Die Rassenunruhen in East St. Louis zählen zu den schlimmsten in der amerikanischen Geschichte - Josephine Baker wird davon Zeugin. Mit acht Jahren beginnt sie als Dienstmädchen zu arbeiten, wird Opfer von Gewalt und sexuellen Übergriffen, mit 13 Jahren heiratet sie zum ersten Mal, es folgen weitere Male. Das Tanzen bietet ihr von Anfang an einen Zufluchtsort in all dem Trubel und sie entscheidet sich für die Bühne.

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  • Katharina Hirschmann