Fabrikshalle

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Wenn Arbeiter Eigentümer werden (2)

Slowenien: Zur Gegenwart eines Genossenschaftsprojekts

In Europa sind kleinere und mittelständische Unternehmen in Gefahr. Viele Betriebe schließen, weil sie keinen Nachfolger finden oder die Produktion anderswo günstiger ist. Slowenien meint, eine ungewöhnliche Lösung gefunden zu haben, ein Gesetz über Arbeitnehmergenossenschaften. Es trat mit 1. Jänner 2026 in Kraft und soll es Mitarbeiterinnen erleichtern, ihre Betriebe zu kaufen und genossenschaftlich zu verwalten. In den USA und Großbritannien gibt es bereits ähnliche Gesetze. Der Industrietechnologiebetrieb INEA in Ljubljana ist das erste Pilotprojekt. Dort sind rund 120 Mitarbeiterinnen zu den neuen Eigentümern ihrer Firma geworden. Auch in Deutschland und Österreich werden inzwischen Debatten über Genossenschaften und kooperatives Wirtschaften geführt. Können Beschäftigte tatsächlich Betriebe führen? Wo liegen die Chancen, Herausforderungen und Risiken des Modells?

Gestaltung: Lucia Steinwender und Bartholomäus Laffert

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