Blox in Kopenhagen

STEFAN SPATH

Ambiente - von der Kunst des Reisens

Von Aarhus über Kopenhagen nach Møns Klint

Großartige Geschichte und zukunftsweisende Architektur in Dänemark

Mit Bahnbrechender Architektur im Zeichen von Nachhaltigkeit und Lebensqualität hat sich Kopenhagen seit der Jahrtausendwende als eine der aufregendsten Städte Europas positioniert. Für Besucher zeigt sich das eindrücklich entlang des Hafens, der sich vom Industrieareal zu einem attraktiven Kultur- und Erholungsraum wandelte. Eine Ikone der dänischen Hauptstadt ist das Opernhaus, 2005 eröffnet und jüngst um einen bezaubernden Park ergänzt. Nebenan - und gegenüber dem vielbesuchten Nyhavn - wurde unlängst die "Papierinsel" neu gestaltet.

Hier hat sich rund um extravagante Wohnbauten ein neuer urbaner Hot-Spot entwickelt. Das gilt auch für die Halbinsel Refshaleøen, wo sich rund um alte Industriehallen Künstler und Kreative angesiedelt haben. Schillerndste Attraktion Kopenhagens ist der "Copenhill" - eine futuristische Müllverbrennungsanlage, die gleichzeitig ein Freizeitparadies ist. Es gibt eine Grasskipiste, eine Kletterwand, einen Wanderweg und die wohl beste Aussicht auf die Stadt. Zukunftsweisende Architektur wird auch in Aarhus realisiert, weiter im Norden.

Dänemarks zweitgrößte Stadt hat aber auch eine einzigartige Attraktion in Sachen Nostalgie zu bieten: Im Museumsbezirk "Den Gamle By" ("Die Alte Stadt") werden Epochen der urbanen Geschichte mit detailgenauen Ausstattungen und mit der Hilfe von Angestellten, die in historische Rollen schlüpfen, lebendig gemacht. Bezaubernd geht es auch in Odense zu, wo 1805 der wohl berühmteste Däne geboren wurde: Hans Christian Andersen. Die Neugestaltung des ihm gewidmeten Museums 2021 hat der Stadt auf der Insel Fünen neuen Schwung verschafft. Mit interaktiven Erlebnissen und viel Poesie macht das Museum die Welt des großen Dichters erlebbar.

Zu Dänemarks größten Naturwundern zählen die Kreideklippen Møns Klint im Südosten des Landes. Ein Spaziergang an der Steilküste ist magisch - und am Meeressaum selbst stehen die Chancen gut, versteinerte Seeigel und weitere Millionen Jahre alte Fossilien zu finden.

Gestaltung: Stefan Spath

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