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Das Peter-Prinzip

Hierarchie der Unfähigen

Haben Sie das schon erlebt? Eine begabte und erfolgreiche Person in ihrem Betrieb steigt in die Chefetage auf und scheitert dort kläglich an ihren neuen Aufgaben. Sie hat ihre Inkompetenzgrenze überschritten. Oder umgekehrt. In einem Unternehmen werkt ein genialer Mensch so recht und schlecht an untergeordneter Stelle und hätte das Zeug zum Chef, aber die herrschenden Hierarchen befördern ihn nicht dorthin, wo er viel besser wirken könnte.
Dieses Phänomen ist wissenschaftlich beschrieben und wird in der Managementliteratur "Peter Principle" genannt, nach dem Autor des zugrundeliegenden Buches, dem amerikanischen Schulpsychologen Laurence J. Peter, das 1970 unter dem Titel "Das Peter-Prinzip oder die Hierarchie der Unfähigen" auf Deutsch erschienen ist. Sein Befund: "Nach einer gewissen Zeit wird jede Position von einem Mitarbeiter besetzt, der unfähig ist, seine Aufgabe zu erfüllen." und ; "Die Arbeit wird von den Mitarbeitern erledigt, die ihre Stufe der Inkompetenz noch nicht erreicht haben."[
Die österreichische Politologin Kathrin Stainer-Hämmerle und der deutsch-irakische Wirtschafts- und Politikwissenschaftler Ayad Al-Ani gehen bei Martin Haidinger diesem fatalen Mechanismus in Wirtschaft und Politik nach und zeigen mögliche Auswege auf.

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Laurence J.Peter, Raymond Hull: Das Peter-Prinzip: oder Die Hierarchie der Unfähigen, rororo 2001

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