Spielräume
Preisträgerinnen: Helene Glüxam und Sera Kalo
Musik aus allen Richtungen mit Andreas Felber. Die Wiener Bassistin Helene Glüxam und die in Berlin lebende US-amerikanische Singer-Songwriterin Sera Kalo legen neue Arbeiten bei Unit Records vor
30. Juli 2026, 17:30
Beide gewannen 2025 nationale Jazzpreise, beide veröffentlichten 2026 spannende Arbeiten beim Schweizer Label Unit Records - das seit der Übernahme durch die beiden Bassisten Andreas Waelti und Luca Sisera im November 2023 rasch zu einer zentralen Veröffentlichungsplattform für die junge mitteleuropäische Jazzszene mutiert ist.
Der Wiener Kontrabassistin Helene Glüxam wurde Ende November letzten Jahres im Casino Velden der Österreichische Jazzpreis in der Kategorie "Newcomer des Jahres" überreicht. Nun liegt ihr Solo-Debüt "Nachtvogel" vor, in dessen Rahmen sie das Spiel am Instrument immer wieder durch entrückten Stimmeinsatz oder gepfiffene Passagen im Diskant kontrapunktiert.
Der in Berlin lebenden US-amerikanischen Singer-Songwriterin Sera Kalo alias Christine Seraphin, die ihrerseits auch als E-Bassistin tätig ist, wurde im Juni 2025 in Köln der Deutsche Jazzpreis in der Kategorie "Vokal" zuerkannt. In ihrem aktuellen Projekt "eX.II" kombiniert sie freie Improvisation, Spoken Word, Jazz-Elemente, ein Faible für Grooves und mehr - und gestaltet so Hommagen an starke afroamerikanische Frauenfiguren wie Nina Simone, Afeni Shakur und Leontyne Price, nachzuhören auf dem Album "Jazz is Punk".
Musik zweier Preisträgerinnen mit Gemeinsamkeiten.
Service
Helene Glüxam solo
20.08.2026 Spielfeld, Schloss (Spielfelder Kulturtage)
12.09.2026 Salzburg, Salon Hohenstauffen (Take The A-Train-Festival)
22.09.2026 Wien, Studio 3 im Radiokulturhaus (Album-Release-Konzert)
