Moment - nachhaltig leben

Der Wienfluss als Oase

Rinnsal, Radweg, Ruhepol: Die Wien und jene, die sie nutzen

"So richtig schön ist es hier nicht", sagt ein Mann. Und trotzdem geht er ausgerechnet hier gerne mit seinem Pudel spazieren. Links und rechts ragen die Wienflussmauern in die Höhe, oben donnern Autos und Mopeds vorbei. Doch hier unten, am Boden des betonierten Flussbetts, wird all das ausgeblendet. Hier können Hunde wie Kinder frei laufen, hier kann man die Picknickdecke im Schatten einer Brücke ausbreiten, die Füße im seichten Wasser kühlen und ampellos stadtauswärts radeln.
Im innerstädtischen Bereich verläuft der Wienfluss weitgehend unterirdisch, doch hier im Westen Wiens, zwischen den Randbezirken Hietzing und Penzing, finden viele Menschen eine städtische Oase vor. "Ein Stück Natur mitten in der Stadt", wie eine Frau sagt; ein Ort, an dem man mitgebrachtes Dosenbier trinkt und in die Luft schaut, bis die Sonne untergeht und die Hitze nachlässt. Wie kann ein Ort trotz Straßenlärm und U-Bahn-Rattern Ruhepol sein? Moment war am Wienfluss unterwegs und hat nachgefragt.

Sendereihe

Gestaltung

  • Miriam Steiner

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