Kulturjournal

Sziget-Festival ++ "Trost" ++ Sarah Wipauer

Sziget-Gründer im Gespräch
Angelika Klüssendorfs neuer Roman
Debüt "Fehlende Gespenster"

Beiträge

  • Sziget-Gründer Karoly Gerendai im Gespräch

    In Budapest startet heute das weltbekannte Sziget-Festival: Rund 1.000 Konzerte und mehr als 400.000 Gäste machen das Sziget, zu deutsch "Insel", zu einem der größten Festivals Europas. In diesem Jahr steht das Festival vor einem Neustart im doppelten Sinn: Nach finanziellen Turbulenzen hat wieder das ungarische Gründer-Team die Organisation übernommen - und mit der Abwahl von Viktor Orbán als Regierungschef im April spürt das Festival heuer deutlich weniger politischen Gegenwind. Ein Gespräch mit Festivalgründer Karoly Gerendai.

  • Angelika Klüssendorf: "Trost"

    Die deutsche Schriftstellerin Angelika Klüssendorf schreibt in ihrem neuen Roman "Trost" über das Erwachsenwerden unter schwierigen Bedingungen - wie bereits in ihren früheren Büchern "Das Mädchen" und "April". In "Trost" ringen ein Vater und seine Tochter nach einem schmerzhaften Verlust um den Mut, trotzdem weiterzuleben.

  • Sarah Wipauer Interview zu "Fehlende Gespenster"

    Eine Wanderung durch den Wiener Untergrund unternimmt die Wiener Schriftstellerin Sarah Wipauer in "Fehlende Gespenster": Nach der Etablierung des Wiener Zentralfriedhofs gab es in den 1870er Jahren die ernstliche Überlegung, die Toten mit einer pneumatischen Anlage nach Simmering zu schicken. Die Anlage wurde auch gebaut - zumindest in der Parallelwelt von Sarah Wipauers Roman. Sie schickt vier junge Männer in der Obhut einer merkwürdigen Reiseleiterin und Ich-Erzählerin unter die Erdoberfläche, wo entlang historischer und erdachter Orte, Figuren und Ereignisse Erwartungen unterboten, übertroffen und auf den Kopf gestellt werden.

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