Kulturjournal

Fringe-Festival ++ Kevin Barry ++ Harry Belafonte

Sauna-Theater beim "Fringe"
Roman "Das Herz im Winter"
Neue Belafonte-Biografie

Beiträge

  • Sauna-Theater beim Fringe Festival

    Im schottischen Edinburgh treffen sich derzeit tausende Künstlerinnen und Künstler zum alljährlichen Edinburgh Festival Fringe, mit 4.202 Veranstaltungen heuer voraussichtlich das größte Treffen der europäischen Off-Theaterszene. Bis Ende August werden an 299 Veranstaltungsorten über 57.000 Vorstellungen in der ganzen Stadt gezeigt. Vor allem Comedyshows, Dragshows und Theaterstücke. Nicht einfach, sich durch das Programm zu wühlen: Für einen Skandal sorgte bereits die umstrittene Comdedyshow von Amanda Knox, vor fast 20 Jahren angeklagt wegen Mordes an einer Mitbewohnerin und dann freigesprochen. Bis heute ist der Fall nicht geklärt. In einer satirischen Drag-Show wird die frühere Premierministerin Margaret Thatcher als Queen of Hollywood persifliert. Und als hottest venue, als heißester Veranstaltungsort des Fringe gilt das Sauna-Theater auf dem Hof des Kulturzentrums Summerhall. Tatsächlich eine pop up-Sauna mit Lesungen, Comedyshows und Theateraufführungen.

  • Kevin Barrys Roman "Das Herz im Winter"

    Der Ire Kevin Barry arbeitete zuerst als freier Literatur- und Theaterkritiker. 1999 aber beschloss er, es sei an der Zeit, einen Roman zu schreiben. Ihm schwebte ein Buch über eine Minenstadt in den USA Ende des 19. Jahrhunderts vor. Aber seine Sätze kamen ihm leblos vor. Und so legte er das Romanprojekt auf Eis. Nun, nach sechs anderen Büchern längst ein renommierter Schriftsteller, hat Barry den lange geplanten Roman endlich geschrieben. Und der ist heute auf Deutsch unter dem Titel "Das Herz im Winter" erschienen.

  • Neue Biografie über Harry Belafonte

    Aktivist, Vorreiter, Brückenbauer und Möglichmacher: Joshua Jelly-Schapiros neu erschienene Biografie "Daylight Come: Harry Belafonte and the World He Made" schildert das Leben und das politische Engagement des gefeierten Musikers und Bürgerrechtlers. Das Buch beleuchtet seine Verbindungen zu Führungspersönlichkeiten wie Nelson Mandela und Martin Luther King jr. und verdankt seinen Titel seinem berühmten Lied "Day-O".

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