Hand wirft Landeswappen des deutschen Bundeslandes Sachsen-Anhalt in eine Wahlbox

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Journal Panorama-Klartext

Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt: Zeitenwende in Deutschland?

Eine Expert:innen-Diskussion zum Wahlergebnis

"Polit-Beben in Deutschland", "Blauer Erdrutschsieg", "Debakel für die CDU" - so und so ähnlich lauten am Tag nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt die Schlagzeilen der Medien. Die AfD hat knapp 44% der Stimmen erreicht und sich damit mehr als verdoppelt; die CDU hingegen, die bis jetzt den Ministerpräsidenten des ostdeutschen Bundeslandes stellte, ist von 37 auf 17% abgestürzt. Die AfD kann dennoch nicht allein regieren - dafür fehlen ihr einige wenige Mandate. Außer AfD und CDU haben es die SPD (9,3%), die Grünen (8,9%), die Linke (8,6) und knapp auch das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW, 5.3%) in den Landtag geschafft.

Wie geht es jetzt weiter? Hält die sogenannte Brandmauer, also die Zusage der anderen Parteien, die AfD notfalls mit vereinten Kräften von der Regierung fernzuhalten? Oder wird das links-populistische BSW zum Königsmacher? Was bedeutet der fulminante Sieg der rechtsextremen AfD in Sachsen-Anhalt für die Bundespolitik, für die etablierten Parteien, die Regierungskoalition in Berlin und generell für Deutschland?

Darüber diskutieren:

Manuela Müller, Journalistin und Buchautorin, Chemnitz
Benjamin Opratko, Politikwissenschafter, Universität Wien
Andreas Pfeifer, ORF Berlin

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