Ö1 Radiosession

Kammer-Jazz zwischen Struktur und Spontaneität: Oskar Aichinger

Pianist Oskar Aichinger und sein neues Quartett im Studio 2 des Wiener RadioKulturhauses

Mit seinem neuen Quartett versammelt der Pianist und Komponist Oskar Aichinger vier eigenständige Stimmen der österreichischen Jazz- und Improvisationsszene um sich. Gemeinsam mit Lena Kuchling (Gesang), Lisa Hofmaninger (Bassklarinette und Sopransaxofon) sowie Helene Glüxam (Kontrabass) entwickelt Aichinger eine Musik, die Komposition und freie Gestaltung eng miteinander verbindet.

Im Zentrum stehen Aichingers Stücke, geprägt von melodischer Offenheit und anspruchsvoller Formensprache. Lena Kuchlings Stimme bewegt sich zwischen Textausdeutung, Lust an der Melodie und instrumentaler Abstraktion. Lisa Hofmaninger erweitert das Ensemble um die dunklen, flexiblen Klangfarben der Bassklarinette und die Beweglichkeit des Sopransaxofons, während Helene Glüxam dem Quartett mit ihrem wendigen Kontrabassspiel ein variables Fundament gibt.

So entsteht eine kammermusikalische Klangsprache, die gleichermaßen von Struktur und Spontaneität lebt. Oskar Aichingers Band steht für zeitgenössischen Jazz, der sich nicht über stilistische Etiketten definiert, sondern über Aufmerksamkeit, Dialog und die Lust am künstlerischen Risiko.

Im ersten Teil dieser Ö1 Radiosession spricht Oskar Aichinger anhand eigens ausgewählter und mitgebrachter Musik über seine musikalischen Einflüsse und Inspirationen.

Sendereihe

Gestaltung

Übersicht