Chrissi Buchmasser

JULES STIPSITS

Contra - Kabarett und Comedy

Chrissi Buchmasser, Jonas Bonas und Barbara Blaha

Die Grazerin Chrissi Buchmasser und der oberösterreichische Newcomer Jonas Bonas haben beide die Kabarettauszeichnung "Freistädter Frischling" eingeheimst, beide beschäftigen sich in ihren aktuellen Soloprogrammen pointiert und kurzweilig mit Lebensstil und Wohnungsnöten. Die Dritte im Bunde, Barbara Blaha hat ihr Buch "Funkenschwestern" bühnentauglich gemacht und verbindet ihre persönliche Geschichte mit unterhaltsamen und lehrreichen Daten und Fakten.

Jonas Bonas ist Anfang 20, stammt aus Wels und fühlt sich als einer der ersten Comedians der GenZ in Österreich ein bisschen "lost". In seinem ersten abendfüllenden Programm erzählt er, soviel verrät der Pressetext, von jungen Erwachsenen zwischen Ausbildung, Jobsuche und Wohnungsmangel. Der Gewinner des Grazer Kleinkunstvogels 2026 enthüllt humorvoll und kritisch die Klischees, Dramen und Eigenheiten seiner Generation. Eines ist ihm dabei ein Anliegen: Jonas Bonas will im neuen Solo "Generation Spielplatz" einen gemeinsamen Nenner für alle Altersgruppen finden.
Gestaltung: Elisabeth Stratka


Chrissi Buchmasser kann einen kleinen Zoo an Auszeichnungen vorweisen. Sie ist ebenso stolze Besitzerin eines Grazer Kleinkunstvogels wie eines Freistädter Frischlings. 2022 machte sie sich mit ihrem Debüt "Braves Kind" schnell einen Namen in der heimischen Kleinkunstszene. Auch im Fernsehen ist sie gern gesehener Gast, etwa bei "Kabarett im Turm", "Was gibt es Neues?" oder "Die Tafelrunde".

Ende 2025 brachte Buchmasser ihr zweites Programm "Zugzwang" auf die Bühne. Während im ersten Programm das Muttersein im Zentrum stand, geht es jetzt mehr um andere Fragen des Lebens: Wohnung in der Stadt oder Haus am Land, Karriere und Kinder: Geht das überhaupt alles? Die To-do-Liste ist vollgepackt mit Aufgaben, die erledigt werden wollen! Popkultur-Referenzen, musikalische Einlagen, witzige Beobachtungen und gesellschaftskritische Pointen bereichern das Programm.
Gestaltung: Gabriel Schaffler (Wh.v.31.1.2026)


Barbara Blaha weiß, wovon sie spricht. Aufgewachsen als Kind einer Arbeiterfamilie mit vielen Geschwistern aber wenig Geld, kennt sie das Gefühl, übersehen zu werden. In ihrem neuen Programm Funkenschwestern und dem gleichnamigen Buch verbindet sie persönliche Geschichten mit Zahlen, Fakten und Studien und zeigt, warum ökonomische Fragen immer auch feministische Fragen sind. Sie macht sichtbar, warum Frauen seltener führen dürfen, öfter unterbrochen und schlechter bezahlt werden. Sie zeigt auf, dass in Branchen mit hohem Frauenanteil die Löhne sinken und selbst ein Vollzeitjob nicht vor der zweiten unbezahlten Schicht zuhause schützt.
Gestaltung: Claudia Gschweitl

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