Ambiente - von der Kunst des Reisens
Vom Etosha-Nationalpark zu den Victoria-Fällen
Ambiente Spezial:
Auf den Spuren großer Tiere durch das südliche Afrika - Ein Ambiente-Streifzug von Namibia über Botswana nach Simbabwe
22. November 2026, 10:05
Löwe, Elefant, Nashorn, Leopard und Büffel bilden die "Big 5" der afrikanischen Tierwelt, und sie auf freier Wildbahn beobachten zu können, gehört zu den Höhepunkten für viele Afrika-Reisende. Beste Bedingungen dafür findet man in einer Kette von Schutzgebieten, die sich quer durch das südliche Afrika spannt. Im Norden Namibias liegt der 23.000 km² große Etosha-Nationalpark, wo sich in der Trockenzeit vom Elefanten bis zum Perlhuhn alles um die Wasserlöcher schart. Auf Wildbeobachtungsfahrten im offenen Jeep erzählen lokale Guides von den Strategien der Tiere, bis zum Beginn der Regenzeit durchzuhalten. Um den Safari-Teilnehmern gute Fotos zu ermöglichen, fahren sie manchmal recht nah an die Tiere heran - erstaunlich, wie gelassen diese bleiben.
Wildreich präsentiert sich Namibias Sambesi-Region (früher Caprivi-Streifen) an der Grenze zu Angola, wo Flusssysteme wie der Kavango und der Kwando das Bild bestimmen. Im Bwabwata-Nationalpark bekommt man mit Büffeln, Flusspferden und Krokodilen auch Tiere zu Gesicht, denen es in Etosha zu trocken ist.
Der Chobe-Nationalpark im benachbarten Botswana ist bekannt für seine riesigen Elefantenherden und für Bootsafaris, bei denen man die Dickhäuter vom Wasser aus erleben kann. Der Chobe mündet in den mächtigen Sambesi, der an der Grenze zwischen Simbabwe und Sambia mehr als 100 Meter in die Tiefe stürzt. Kilometerweit ist das Donnern der Victoria-Fälle zu hören. Ein guter Ausgangspunkt für eine Erkundung ist das Städtchen Victoria Falls in Simbabwe. Zu Afrikas Naturspektakel Nummer 1 kommt auch ein Mega-Touristenspektakel in Form von Helikopter-Rundflügen, Wildwasser-Rafting und Bademöglichkeit am oberen Ende der Wasserfälle.
Gestaltung: Stefan Spath
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