Stillisierte Gesichter, einander zugewandt - Ö1 Science Arena

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Gerechte Stadt - Für wen werden Städte geplant und gebaut?

These trifft auf Erfahrung

Städte sind nicht für alle Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen gut geplant. Wer Kinder betreut oder Angehörige pflegt, bewegt sich anders durch die Stadt als jemand, der morgens zur Arbeit und abends wieder nach Hause fährt. Wer wenig Geld hat, älter ist oder mit einer Behinderung lebt, stellt andere Anforderungen an öffentlichen Raum und Mobilität. Und auch die Frage, wo und wann wir uns sicher fühlen, entscheidet darüber, wie wir eine Stadt nutzen können.

Die Stadtforschung zeigt, dass viele dieser unterschiedlichen Lebensrealitäten in der Planung lange zu wenig berücksichtigt wurden. Feministische Stadtplanung setzt genau hier an: Sie nimmt Care-Arbeit, Mobilität, Sicherheit, Wohnen und die Verteilung des öffentlichen Raums in den Blick und fragt, wer bei Entscheidungen mitgedacht wird und wer nicht.
Was bedeutet eine sozial gerechte Stadtplanung heute? Und wie verändert sich eine Stadt, wenn die Vielfalt ihrer Bewohnerinnen und Bewohner zum Ausgangspunkt der Planung wird? Darüber diskutiert Elisabeth Scharang mit ihren Gästen.

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