Obergrenze bei Rezeptgebühr: Keine Änderung

Das System der Rezeptgebühr-Obergrenze soll reformiert werden. Sollten aber auch rezeptgebührfreie Medikamente erfasst werden, müsste das gesamte System umgestellt werden. Es geht um 18 Millionen Euro.

Morgenjournal, 12.11.2011

Die versprochene Reform der Rezeptgebühr-Obergrenze harrt nach wie vor der Umsetzung. Konkret geht es darum, dass auch Medikamente berücksichtigt werden sollen, die weniger als die Rezeptgebühr von fünf Euro und zehn Cent kosten. Das hat Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) bereits vor mehr als einem Jahr zugesagt, geschehen ist aber noch nichts, außer Streitereien, wer dafür zuständig und wer das bezahlen soll. Zur Umsetzung wäre ein neues System - zur Erfassung aller für die Patienten ausgegebenen Medikamente - notwendig.