Keine Einigung bei Beamten
Verhandlungen unterbrochen
Die Beamten-Gehaltsverhandlungen haben in der dritten Runde keine Einigung erbracht, auch wenn es eine erste Annäherung gegeben hat. Beamten-Ministerin Gabriele Heinisch-Hosek hat ein erstes konkretes Angebot vorgestellt, die Gewerkschaft ist von ihrer ersten Forderung etwas abgerückt.
8. April 2017, 21:58
Abendjournal, 25.11.2011
Regierungsangebot: 2,5 Prozent
Die Gehaltsvorstellungen liegen immer noch deutlich auseinander und zwar um 1,4 Prozent oder etwa 150 Millionen Euro. Damit ist auch die dritte Runde der Beamten-Gehaltsverhandlungen ohne Ergebnis unterbrochen worden. Die Regierungsverhandlerinnen haben nun zwar ein erstes konkretes Angebot gelegt - eine Erhöhung der Gehälter um 2,5 Prozent. Das ist der Gewerkschaft aber zu wenig.
Gewerkschaft: Forderungen heruntergeschraubt
Die Gewerkschaft verlangt für Beamte und Vertrags- und Gemeinde-Bedienstete zumindest 3,9 Prozent mehr. Damit sind sie von ihrer ursprünglichen Forderung etwas abgerückt, denn anfangs wollten die Gewerkschaft noch um 4,65 Prozent mehr. Nach dem dritten erfolglosen Versuch ist nun Verhandlungspause. Die Gewerkschaft will jetzt ihre Gremien befragen und erst dann weiter verhandeln.
