Bahnhof wird zum Lebensraum für Insekten

Wildbienen-Bahnhof Rankweil

Im Zuge der Neugestaltung des Bahnhofs hat die Marktgemeinde Trockensteinmauern als Lebensraum für Insekten errichtet. Zudem werden mehrere Flächen beim Bahnhof naturnah gestaltet, um das Nahrungs- und Nistangebot für Insekten zu verbessern. An der Zehentstraße, direkt am Bahnhof Rankweil, wurden rund 145 Meter Trockensteinmauern aus heimischem Sandstein errichtet, um Nistplätze für Insekten und Wurzelraum für Pflanzen zu schaffen. Zusätzlich sind Gehölze wie Burgenahorn, Kornelkirsche, Berberitze und Wildrosen als Nahrungsquelle für Insekten geplant – die Pflanzungen werden voraussichtlich in den kommenden Wochen abgeschlossen. Ergänzend zum naturnahen Grün werden Totholzstämme und Sandinseln installiert – beides wertvolle Nistmöglichkeiten für Insekten. Um die Pflege der naturnahen Flächen kümmern sich die Mitarbeiter des Rankweiler Bauhofs. „Wildbienen sind besonders gefährdet“ Laut Bürgermeister Martin Summer – selbst Hobby-Imker – sind neben der Varroamilbe vor allem die...

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Eine Heimstatt für Wildbienen und andere Tiere direkt am Parkplatz zum Bahnhof Rankweil

26.05.2020

Naturvielfalt in Rankweil - Obstgarten Treiet 2020

Obstgarten Treiet in Rankweil

Ansicht des im Frühjahr 2019 angelegten Obstgarten Treiet im Mai 2020.

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Obstgarten Treiet mit Wildblumenwiese

26.05.2020

Naturvielfalt in der Gemeinde Rankweil

Marktgemeinde Rankweil

Projektstandort: Die Standorte sind über das Rankweiler Ortsgebiet verteilt, vom Zentrum bis in die Randbereiche hinaus. Projektidee: Begleitend in Bezug auf das aktuelle Umweltleitbild der Marktgemeinde Rankweil sollen laufend diverse Freiflächen und das Straßenbegleitgrün bei Neupflanzungen naturnah gestaltet werden. Im Jahr 2010 wurde die erste kleine Fläche nach der Idee und den Vorgaben bei Neupflanzungen heimische Pflanzen zu verwenden, umgesetzt. Im Folgejahr 2011 veranstaltete die Marktgemeinde Rankweil in Kooperation mit dem Land Vorarlberg den Kurs "Naturvielfalt in der Gemeinde, öffentliches Straßenbegleitgrün". Dabei wurde die Begrünung der Restflächen entlang eines Straßenzuges auf einer Länge von rund 300 Meter als Pilotfläche, naturnah mit heimischen Stauden und Ansaaten gestaltet. Mittels Inserate und Infotafeln in den Anlagen wurde die Bevölkerung umfassend informiert. In Folge wurden weitere Flächen umgestaltet, wobei hier auch repräsentative Flächen, Blum...

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Projekt Naturvielfalt in der Gemeinde Übersicht

26.05.2020

Wiesensalbei

Ulrike

Der vor ein paar Jahren gepflanzte Wiesensalbei hat sich gut entwickelt. Daneben wachsen Wiesenwitwenblume und Wiesenmargeriten. Damals habe ich das Gras entfernt, den Boden mit Sand gemischt und die Pflänzchen gesetzt, eine Weile auch extra gegossen. Die Margeriten bleiben nicht am selben Platz, sie wandern. Das macht der Wiesensalbei bis jetzt nicht. Die Wiesenwitwenblume ist sehr groß geworden . Rundherum wächst die wilde Wiese, wie sie von selbst entsteht. Ich habe vor, nach der gleichen Methode neue Pflanzen dazuzusetzen, z.B den Wiesenstorchschnabel, und andere.

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Wiesensalbei mit violetten Blüten

25.05.2020

Mein wilder Garten

Ulrike

Ein Garten für Wildpflanzen und Insekten, zur Erhaltung der Artenvielfalt

Mein wilder Garten Mein Garten liegt im 23. Wiener Gemeindebezirk und ist ca. 450 m2 groß. Ursprünglich begeisterte ich mich für die schönen alten Bauerngartenblumen, die ich aus meiner Kindheit kannte. Sie dürfen bei mir immer noch blühen und mich erfreuen. Seit ich mich mehr mit den Insekten und ihrer Lebensweise befasst habe, setze ich aber andere Schwerpunkte. Immer mehr einheimische Wildpflanzen siedeln sich bei mir an und bezaubern mich mit ihrer Schönheit. Viele wachsen ohnehin von selbst, wenn ich sie lasse, wie Gundelrebe, Taubnessel, Schöllkraut, Distel , Glockenblumen und andere. Wo sie zu viel werden und stören, lichte ich sie aus, doch ein Teil darf stehenbleiben. Andere habe ich durch Aussaat oder Pflanzung angesiedelt. Es dauert oft eine Weile, bis sie sich etabliert haben. Einzelne verschwinden schnell, aber ich probiere es gern nocheinmal. Andere samen sich inzwischen überall aus, wie das Johanniskraut, die Wiesenmargerite, die Nachtviole, der Klatschmohn, die Kuck...

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24.05.2020

Imkern im eigenen Bio-Garten

Daniela Schmidt

Die Bienen meiner Hobby-Imkerei www.biogartenhonig.at wohnen mit mir in meinem Garten im Wiener 22. Bezirk. Da ich seit Jahrzehnten naturnah und ohne Einsatz von Pestiziden gärtnere, habe ich auch die Fläche und seine Früchte ins Biozertifikat aufnehmen lassen. Marille, Kirsche, Walnuss, Hauszwetschke & Co. sind ebenfalls „bio“. Meine Bienen machen aus dem Nektar der umliegenden Gärten feinsten, von Pestiziden unbelasteten Honig. Neben der Produktion von unverfälschtem Honig liegt mein imkerlicher Schwerpunkt auf der Vermehrung der Bienenvölker und der Königinnenzucht. Seit ich Bienen halte, ernten meine Nachbarn und ich deutlich mehr Früchte und Obst. Danke an meine Bienen! Ich selbst beziehe aus meiner Tätigkeit als Imkerin unglaublich viel Staunen, Freude und Sinnstiftung. Was gibt es Schöneres, als zum Innehalten neben den Bienenvölkern Rast zu machen und den Bienen beim Sammeln und Summen zuzusehen …

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Daniela freut sich an ihren Bienenvölkern im Biogarten

22.05.2020

Gesundheit aus dem Garten

Karoline Meixner-Katzmann

Seit vielen Jahren arbeite ich als Gartentherapeutin in verschiedenen Einrichtungen: Vom Kindergarten bis zum Altersheim ist alles dabei. Was mich immer wieder fasziniert: Wie schnell die Natur und die Arbeit mit Pflanzen ein Lächeln auf ein zuvor trauriges oder gleichgültiges Gesicht zaubern kann, wie wenig es draußen braucht, um Stolz, Selbstbewusstsein und Freude bei den Menschen zu erzeugen. Seit einiger Zeit betreiben mein Mann und ich eine kleine Gärtnerei mit angeschlossener Imkerei und es ist wunderbar zu sehen, wie das Bewusstsein für regional gezogene Pflanzen, biologischen Gartenbau und das Interesse an der Natur im Allgemeinen im Steigen begriffen ist. Durch Covid-19 durfte ich auch all meine in Präsenz geplanten Gartenfortbildungen online abhalten und ich bin nach wie vor erstaunt, wie gut das Thema Garten auch in diesem Kontext funktioniert und das freut mich sehr :-).

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Eine Frau sitzt links auf eine Steinmauer, ein Mann rechts von ihr, daneben wächst ein Gelber Sonnenhut (Pflanze)

20.05.2020

Naturgarten in Rothneusiedl

Christa Pilshofer

Mein Garten liegt am Stadtrand im 10. Bezirk an der Himbergerstraße. Im Westen Felder - im Osten ein angrenzender Garten. Obstbäume, selbstgezogene Rosen, viele Blumen, 11 Hochbeete für Gemüse, jede Art von Un- und Heilkräutern.

Mein Garten liegt am Stadtrand im 10. Bezirk an der Himbergerstraße. Im Westen Felder - im Osten ein angrenzender Garten. Obstbäume, selbstgezogene Rosen, viele Blumen, 11 Hochbeete für Gemüse, jede Art von Un- und Heilkräutern.

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15.05.2020

Hortus Pannonicus – ein Garten für Natur & Mensch

Sonja Schwingesbauer

Gärtnern in einer bunten Tier- und Pflanzenwelt ist mein Motto. Ich verstehe meinen Garten als eigenes kleines Ökosystem. Und zu diesem gehören neben vielfältigen Pflanzengemeinschaften – Wild- und Nutzpflanzen – auch Wildtiere. Sie machen aus dem Garten im Zusammenspiel mit den Pflanzen und anderen Elementen einen erlebnisreichen und belebten Ort. Hier gibt es immer etwas zu entdecken. In meinem Gartenblog „Wild Schön“ https://www.sonjaschwingesbauer.at/blog/ schreibe ich über persönliche Erfahrungen als Laissez-faire-Gärtnerin.

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Steppengarten im Hortus Pannonicus

15.05.2020

Viele gerettete Pflanzen

Ingeborg Hirsch

Die Blumen werden in Kisten gepackt und an Freunde weitergegeben, die sie an verschiedenen Orten auspflanzen

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Viele Kisten mit Pflanzen, die wieder ausgesetzt werden können und zwei zufriedene Menschen

15.05.2020

Pflanzen nicht wegwerfen - Teil 3

Ingeborg Hirsch

Wir haben den schnellen Entschluss gefasst, zumindest einige Blumenstöcke zu retten und treffen eine Auswahl

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Aus einem Container voller Pflanzen treffen wir eine Auswahl

15.05.2020

Pflanzen nicht wegwerfen - Teil 2

Ingeborg Hirsch

Ein Blütenmeer - lauter Pflanzen die entsorgt werden sollen

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Eine Müllkippe voller gesunder Blumen samt Wurzenstock, die weggeworfen werden sollen

15.05.2020

Pflanzen nicht wegwerfen

Ingeborg Hirsch

Pflanzen haben eine zweite Chance verdient und sollten nicht einfach entsorgt werden

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15.05.2020

Zwei Gärten aus der Thermenregion

Ursula, Harald und Lilly

Zwei Gärten in Pfaffstätten, die unterschiedlicher nicht sein könnten: der erste groß und mit viel Erfahrung gepflegt und der zweite klein und noch am Anfang mit "grünem" Gärtnern....was sie verbindet ist die Liebe zur Natur und Umweltschutz.

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15.05.2020

Gemüsegarten Salzburg

Christine Hofbauer

Ich habe seit über 30 Jahren in Salzburg meinen bunt gemischten Gemüsegarten, der nur mit Mulchen, Untermischen von biologischen Küchenabfällen, 1-2 x jährlich etwas Steinmehl und Hornspäne wunderbar gedeiht und uns das ganze Jahr hindurch mit vielen Köstlichkeiten versorgt. Ich grabe nichts um und lasse wachsen, beobachte, was wo am liebsten wächst oder von selbst aufgeht. Und es gibt, seit ich diese bunte Mischung einfach wachsen lasse, keine Schädlinge- wie Läuse, weiße Fliege etc. Die einzigen Schädlinge, mit denen ich kämpfe, sind Schnecken und hie und da Kohlweißlingraupen. Das kühle Gartenklima in den heißen Sommern verbessern auch die Minikiwilaube, der Feigenbaum, der seit vielen Jahren sehr ertragreich an der Hauswand wächst, ein Marillen - und ein Apfelbaum und diverse Beerensträucher......

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14.05.2020