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1. Europäischer Astronaut fliegt für 160 Tage zur ISS
2. Zweifel an sensationeller Studie zum "Echo des Urknalls"
3. Muss das Jura neu datiert werden?

1. Europäischer Astronaut fliegt für 160 Tage zur ISS

Auf dem russischen Raketenbahnhof im kasachischen Baikonur läuft der Countdown für die nächste bemannte Mission ins All. Heute Abend um 21:56 Uhr unserer Zeit sollen 3 Mann Richtung Internationale Raumstation starten. Darunter ist auch wieder einmal ein europäischer Astronaut, der Deutsche Alexander Gerst.
Gestaltung: Guido Meyer
Mit: Alexander Gerst, ESA-Astronaut Expedition 40 Blue Dot; Charles Bolden, NASA-Administrator


2. Zweifel an sensationeller Studie zum "Echo des Urknalls"

Im März war die Rede von Weltsensation und Nobelpreis - damals haben Physiker Signale in der kosmischen Hintergrundstrahlung entdeckt - sie wurden als Beweis dafür angesehen, dass sich das Universum kurz nach dem Urknall extrem schnell ausgedehnt hat. Nun werden Zweifel an der Studie laut. Darüber berichten auch die ORF Wissenschaftsseiten.
Gestaltung: Robert Czepel


3. Weniger Anfragen an "Integritätsagentur"

Weniger Studienfälschungen, Plagiate, Doppelpublikationen, Datenbeschönigung - laut Agentur für wissenschaftliche Integrität gehen die Fälle von gemeldetem wissenschaftlichem Fehlverhalten zurück. 2013 wurden 13 Anfragen gestellt, die zur Eröffnung zweier Verfahren führten. Der Agentur gehören alle Unis sowie die großen Forschungseinrichtungen und Förderagenturen an. Sie untersucht Vorwürfe wissenschaftlichen Fehlverhaltens in Österreich, bewertet sie und unterbreitet Vorschläge für weitere Maßnahmen. Ob diese gesetzt werden, obliegt den betroffenen Einrichtungen. Details zum heute veröffentlichten Jahresbericht auf science.ORF.at.
Gestaltung: Redaktion


4. Muss das Jura neu datiert werden?

Die Jurazeit soll fünf Millionen Jahre länger gedauert haben als bisher vermutet. Das schätzt zumindest ein argentinisches Geologenteam anhand von Studien in den Anden. Demnach sei das Jura erst vor 140 Millionen Jahren in die Kreidezeit übergegangen. Behalten sie recht, müssten weltweit geologische Zeittabellen korrigiert und Schulbücher neu gedruckt werden. Details berichtet science.ORF.at.
Gestaltung: Redaktion

Redaktion: Barbara Riedl-Daser

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