Rosen

AFP/RODRIGO BUENDIA

Durch die Blume

Pflanzen neu gelesen
Von Ulrike Schmitzer

Auf dem Buchmarkt boomen derzeit Pflanzenbücher wie "Das geheime Leben der Bäume" oder "Bin im Garten". Schriftsteller wie Barbara Frischmuth, Maarten 't Hart oder der Philosoph Byung-Chul Han schreiben ein Lob auf den Garten. Warum ist gerade jetzt die Sehnsucht nach dem Kleingarten so groß? Die Germanistin Isabel Kranz von der Universität Wien untersucht, wie sich das literarische Interesse für Pflanzen entwickelt hat.

Wann sind die ersten Gartenbücher entstanden? Warum stehen rote Rosen für die Liebe, gelbe Rosen für Untreue und Eifersucht? Im 18. Jahrhundert kam die Idee einer "Blumensprache" auf, noch heute versuchen viele "es" mit einem Blumenstrauß zu sagen. Kranz hat in ihrem Buch "Sprechende Blumen" nachgeforscht, was Blumen in Büchern und Filmen zu sagen haben.

Service

Literatur:

Isabel Kranz, Alexander Schwan: Floriographie: Die Sprache der Blumen.
Matthes und Seitz 2016

Isabel Kranz: Sprechende Blumen: Ein ABC der Pflanzensprache.
Matthes und Seitz 2014

Meike Winnemuth: Bin im Garten. Ein Jahr wachsen und wachsen lassen.
Penguin Verlag

Barbara Frischmuth: Der unwiderstehliche Garten. Eine Beziehungsgeschichte.
Aufbau Verlag 2015

Jakob Augstein: "Die Tage des Gärtners. Vom Glück, im Freien zu sein.
Carl Hanser 2012

Byung Chul Han: Lob der Erde. Eine Reise in den Garten.
Ullstein 2018

Karel Capek: Das Jahr des Gärtners.
Aufbau Verlag 2015

Rudolf Borchardt: Der leidenschaftliche Gärtner.
Matthes und Seitz 2016

Maarten ´T Hart: Die grüne Hölle. Mein wunderbarer Garten und ich.
Piper Verlag 2016

Literary and Cultural Plant Studies Network

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