Verzweifelter Mann in Nepal nach Tsunami

APA-IMAGES/AFP/ARUN SANKAR

Punkt eins

Nepal: Hilfe für ein geschundenes Land

Nach der Sturzflut ist die Lage schlimmer als befürchtet. Gäste: Sabine Klotz, MA, Obfrau der NGO Chay Ya Austria, Expertin für Internationale Entwicklung & Walter Hajek, Leiter Internationale Zusammenarbeit, Österreichisches Rotes Kreuz. Moderation: Andrea Hauer. Anrufe 0800 22 69 79 | punkteins(at)orf.at

Ein gewaltiger Felssturz mit anschließendem Gletscherabbruch löste am vergangenen Mittwoch in Nepal eine Flut aus Wasser, Eis und Geröll aus. Das Unglück ereignete sich auf 5.200 Metern Seehöhe am Südhang des Berges Langtang Lirung im Grenzgebiet zur chinesischen Region Tibet. Ganze Dörfer wurden mitgerissen, Straßen und Brücken.

Mittlerweile sprechen die Behörden von mehr als 900 toten und 4.000 vermissten Menschen, darunter viele ausländische Touristen; Hunderte Bauarbeiter sind in Tunneln von Wasserkraftwerken eingesperrt. Während die Zahl der Opfer wächst, befürchtet das Land aufgrund heftiger Regenfälle und steigender Flusspegel weitere Überschwemmungen.

Wie kann Nepal auf schnellstem Wege geholfen werden, einem der ärmsten Länder der Welt? Warum kommt es - abgesehen von den Naturkatastrophen - nicht zur Ruhe? Gelegen zwischen den beiden Riesen China und Indien, hat die gebeutelte Bergnation nicht nur mit einem extremen Terrain, schlechter Infrastruktur und Klimawandel zu kämpfen, sondern auch mit großer Abhängigkeit von den beiden Nachbarn, politischer Instabilität nach vielen Jahren Bürgerkrieg, mit häufigen Aufständen, Korruption und Perspektivlosigkeit.

Andrea Hauer spricht mit Walter Hajek, dem Leiter der internationalen Zusammenarbeit beim Österreichischen Roten Kreuz, und mit Sabine Klotz, Gründerin und
Obfrau des Vereins "Chay Ya Austria - Bildung und Gesundheit im Himalaya", die das Land seit zwanzig Jahren kennt. Rufen Sie uns an und reden Sie mit, unter 0800 22 69 79 oder punkteins(at)orf.at

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