Track 5' 2019 - Es geht auch anders

111 Hörspiele wurden für den 16. Kurzhörspielwettbewerb TRACK 5 von Ö1 und der schule für dichtung eingereicht. Wir freuen uns über so viel akustische Kreativität. 106 Stücke haben die Kriterien erfüllt.
Höchstens 5 Minuten lang sollte das Stück sein, ein selbstaufgenommenes Geräusch und den Satz “Es geht auch anders” musste es beinhalten.
Die Jury tagt und wählt bis zum 24. Jänner die 10 besten Hörspiele aus.

Zurück zu Track 5'

Laut ORF-Gesetz dürfen wir Ihnen dieses Service nur zur Verfügung stellen, wenn Sie Ihre Identität durch Angabe von Vorname, Familienname und Wohnadresse bekanntgeben. (ORF-G, § 4f, ABS 2, Z 23). Sie können das entweder direkt im Zuge des Uploads tun, bzw. sich als User/in in der ORF-Community registrieren lassen. Wenn Sie bereits Mitglied der ORF-Community sind, loggen Sie sich bitte ein, wenn Sie Texte, Audios oder Bilder hochladen, bzw. solche bewerten möchten. Beiträge, für die diese Funktion freigeschaltet ist, können pro User/in nur einmal bewertet werden. Mehrfachstimmen sind möglich. Beachten Sie bitte, dass erstmalige log-ins in der ORF-Community nur wochentags bearbeitet, bzw. freigeschaltet werden können. Die Freischaltung kann einige Zeit in Anspruch nehmen.

"Es geht" auch anders als "Es läuft".

Gerhard Staflinger - 30.12.2019 | 15:53

"Es geht" auch anders als "Es läuft" wie die Deutschen es sagen. Österreich ist halt gemütlicher. Man muss ja nicht alles mitmachen. Trotzdem könnten wir mehr Start-ups in Wien brauchen. Wie in Berlin. Oder Crowdfunding gebrauchen. Laxemburg ist halt leider nicht Luxemburg. Die digital Nomads sind eher in Madrid als in Bregenz. Dabei hätten wir so einen schönen See. In Linz beginnts und in Budapest hat die EU Sporthauptstadt 2020 geendet. Wir lernen wie es besser geht für die Zukunft auch wenn Pisa uns für 2020 die Laune verderben will. Ist anders gleich besser? Probieren geht über Studieren. Aber das Probieren mit vorherigem Studieren ist noch besser. Eine Ausnahme bildet der Menschenverstand. Dieses Jahr haben wir (schon) wieder eine Klimakonferenz. Das „schon“ im vorigen Satz war in Klammer bitteschön. Klima ist wichtig für Greta und alle. Viele Städte in Österreich sind auch schon ohne Zertifikat Klimastädte wenn man die Städte der Welt vergleicht? Trotzdem wischen wir uns mit weichem Klopapier das potenzielle Düngermittel in das Trinkwasser und helfen den Fischen und Algen Nährstoffe im trüben Wasser zu finden. Wir kaufen lieber eine Banane die in einer Plastikschale eingepackt ist, als uns einen Apfel zu pflücken. Dass Kühe Methan pfurzen ist uns wurscht, schließlich ist die Blunzen vom Schwein. Der Schweinehund ist selbst bei der Wahl zwischen Hotdog und Eitriger mit dabei. Nur beim 16er Blech sind wir uns einig. Dabei wäre eine Flasche viel ökologischer. Gedanken für den Tag sind aber nicht nur für Flaschenkinder. Vom Schlüsselkind bis zu den digitalen Großeltern steht fest, dass die Zukunft dem Klima gewidmet sein soll. Sparen wir Ressourcen indem wir uns auf die virtuelle Welt konzentrieren. Oder wieder Gartenspiele lernen, wo die einzige Energie, die wir verbrauchen unsere eigene ist. Abschließend lasse ich mir das Wort „klimaneutral“ auf der Zunge zergehen. Wenn wir uns nicht einmal auf eine klimaneutrale Welt einigen können, so sollten wir unsere Neutralität zumindest was das Klima angeht aufgeben und eine proaktive Klimapolitik machen. Ein Diplomat, oder war es Oxfordhistoriker hat einmal gesagt, dass Dinge langweilig gemacht werden müssen, damit niemand mehr mitreden oder geschweige denn mitmachen will. So war es beim Brexit, bei Trump und auch beim Klima. Lasst uns dieses Reizwort Klima, dass immer weniger hören wollen, in diesem neuen Jahrzehnt mit einem Spiel verbinden. Jedes Mal wenn ihr das Wort „Klima“ hört, dürft ihr an etwas Schönes denken. Vielleicht überlegt ihr euch eine Aktion, die ihr dann macht. Zum Beispiel könnt ihr euch ein Glas Leitungswasser holen und dabei überlegen, ob ihr heute schon etwas für die Umwelt gemacht habt. Ob ihr das Glas anschließend trinkt (was gesund ist), eure Zimmerpflanze gießt, oder eure Kollegen damit überschüttet, ist egal. Klima bewegt, also bewegt euch 2020.

...MIT der Natur, statt ÜBER sie

Miklós Szalachy - 08.01.2020 | 17:22

Leser und Verfasser: Miklós Szalachy, Jahrgang 1967, systemischer Coach und Hobby-Lyriker Das gelesene Gedicht handelt von unserer Rolle als Mensch im bisherigen und möglichen neuen Umgang mit der Mutter Erde

AN DIE FREUDE TROTZ ALLER GEWITTER.mp3

HGFader - 06.01.2020 | 18:54

Siehe Titel 4 Spuren alle analog/stimmverzerrung durch übersteuerung u. verdehnung des bandes/

Abzweigen

Silvia Jelinek - 09.01.2020 | 16:23

Aus gewohnten Mustern und Denkweisen abzweigen, neue Wege einschlagen. Den Mut aufbringen auf Bedrohungen hinzuschauen, sich mehr Klarheit verschaffen und sich für Veränderungen einsetzen. Trotz Angst und Sorgen nicht erstarren sondern sich der Zuversicht, dem Leben verpflichten. Mitwirkende: Produktion: Lucia Jelinek (Studentin, 20J) Stimmen: Simon Jelinek (Student, 24J) Selina Oblak (Studentin, 22J) Text: Silvia Jelinek (Ärztin u. Psychotherapeutin, 59J)

Ach, Alpenrhein

Verena Längle - 09.01.2020 | 10:36

Ode an einen Fluss, der das Leben im Rheintal entscheidend mitbestimmt. Durch seine gefürchteten Hochwasser genauso wie durch seine altertümliche Regulierung, die den heutigen Erfordernissen weder ökologisch noch technisch genügen kann. Genauso wenig wie eine verstaubte Ode - oder? Text: Verena Längle, Mitwirkende: Verena Längle, Nikolaus Längle

All-Ein-Sein

Judith Gross / Pencil&Cherries - 09.01.2020 | 21:28

Inhaltsangabe: E-G-A-A, nicht nur die Anfangsbuchstaben der Vorgabe, sondern auch die Grundmelodie, inspiriert von Stephen Spielberg’s “Unheimliche Begegnung der 3.Art” der kodierte Notruf in universeller Sprache. In Verbindung dazu stehen die Per-Sonen, die Klangkörper, die das Motiv “es geht auch anders” zum Führer durch die Gefühlswelten machen. Der Tonfall in dieser Musik mahnt an die Vielfalt an, in und um uns. Denn wir sind, egal wie viele, alleine hier. Die Musik stammt von Philip Huemer, aka Pencil&Cherries, die Stimmen spendeten, einem Aufruf folgend, die BesucherInnen des Ars Electronica Centers, Linz, mit Hinweis auf diesen Wettbewerb. Aufnahmen: Philip Huemer Arrangement und Gestaltung: Judith Gross: geb. 1953, lebt in Wöllersdorf, NÖ, ehemalige ORF Redakteurin und Gestalterin Philip Huemer: geb. 1974, lebt in Linz, OÖ, als Musiker und Sound-Engineer

Am Land

Thomas Kranabetter - 09.01.2020 | 01:27

Eine alte Frau erzählt von Geschichte am Land, die sie als Kind erlebt hat: Banal und tragisch gleichzeitig, gesetzt im Rahmen der retrospektiven Betrachtung von vor knapp 80 Jahren. Mitwirkende: Aloisa Malli (Stimme), steirische Bäuerin im Ruhestand Thomas Kranabetter (Konzept und Postproduktion), 30, gebürtiger Steirer, lebt in Wien

Am Wasser

Ruth Schmiedberger - 08.01.2020 | 22:10

Das Hörspiel "Am Wasser" wurde von Ruth Schmiedberger geschrieben und mit David Angerer und Lisa Gasser vertont. Wer geht ins Wasser und wer durchs Feuer und wer entscheidet? Hören Sie selbst!

Anders geht

Tobias Brossmann - 07.01.2020 | 22:44

Anders leidet unter Depressionen, vereinsamt bricht er in seinem Zimmer zusammen. Sein ruf "es geht auch anders" führt ihn aus seinem Zimmer hinaus, an den Stadtrand und in die Natur. Seine Gedanken kreisen und lassen ihm keine Ruh. Als er in den Sonnenaufgang blickt wird ihm klar, es wird auch anders gehen. Mein Name ist Tobias Brossmann, ich bin 24 Jahre alt und geboren in Pressbaum(Niederösterreich). Beruflich war ich mehrere Jahre als Chemiker tätig, zur Zeit befinde ich mich in einer beruflichen Orientierungsphase.

Anders geht.

Marlen Fercher - 09.01.2020 | 11:00

Zum Stück: Österreich und der Fortschritt. Wir zelebrieren ihn wie den Walzer: im Kreis herum - ein Schritt nach vor und zwei zur Seite. Aber darüber zu reden fühlt sich ja schon fortschrittlich genug an, oder? //Zu mir: Marlen Fercher ist 1985 in Oberösterreich geboren, fürs Studium zuerst nach Wien, dann nach München gezogen und hier gerne geblieben. Nach zahlreichen Projekten in der Kunstszene hat sie etwas Neues ausprobiert und für zwei Jahre in der Pflege gearbeitet. 2017 startete sie als Quereinsteigerin ihr Volontariat beim Bayerischen Rundfunk und ist seither als Reporterin für Radio, Fernsehen und Online unterwegs. //Zum Team: Idee, Text, Regie, Sprecherin: Marlen Fercher/ Sprecherin, dramaturgische Beratung: Rachel Roudyani/ Sprecher: Manuel Kandler/ Sounddesign, Mischung: Johannes Schmidt