Track 5' 2019 - Es geht auch anders

111 Hörspiele wurden für den 16. Kurzhörspielwettbewerb TRACK 5 von Ö1 und der schule für dichtung eingereicht. Wir freuen uns über so viel akustische Kreativität. 106 Stücke haben die Kriterien erfüllt.
Höchstens 5 Minuten lang sollte das Stück sein, ein selbstaufgenommenes Geräusch und den Satz “Es geht auch anders” musste es beinhalten.
Die Jury tagt und wählt bis zum 24. Jänner die 10 besten Hörspiele aus.

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All-Ein-Sein

Judith Gross / Pencil&Cherries - 09.01.2020 | 21:28

Inhaltsangabe: E-G-A-A, nicht nur die Anfangsbuchstaben der Vorgabe, sondern auch die Grundmelodie, inspiriert von Stephen Spielberg’s “Unheimliche Begegnung der 3.Art” der kodierte Notruf in universeller Sprache. In Verbindung dazu stehen die Per-Sonen, die Klangkörper, die das Motiv “es geht auch anders” zum Führer durch die Gefühlswelten machen. Der Tonfall in dieser Musik mahnt an die Vielfalt an, in und um uns. Denn wir sind, egal wie viele, alleine hier. Die Musik stammt von Philip Huemer, aka Pencil&Cherries, die Stimmen spendeten, einem Aufruf folgend, die BesucherInnen des Ars Electronica Centers, Linz, mit Hinweis auf diesen Wettbewerb. Aufnahmen: Philip Huemer Arrangement und Gestaltung: Judith Gross: geb. 1953, lebt in Wöllersdorf, NÖ, ehemalige ORF Redakteurin und Gestalterin Philip Huemer: geb. 1974, lebt in Linz, OÖ, als Musiker und Sound-Engineer

Es geht auch anders

Tom Rohm - 09.01.2020 | 21:22

Text: Tom Rohm 9.01.2020 www.tomrohm.com Es geht auch anders- Sprach ein Träumer zum andern, Schau wie wir Zeiten durchwandern Sich Menschheit und Erde verwandeln. Es - das ist das Leben, Gehen - Bewegen Auch - hab’s schon bei andern gesehen Anders sein verursacht ein Beben.... Der Träumer sprach von allen jenen Die durch die Zeit sich Fragen stellten, wohin führt der Strom des Geschehens Geht es auch anders, denken und leben. Schon in den Zeiten der Säulen aus Steinen Gab es Gedanken, die Menschen vereinten – Anders leben Anders zu denken Das eigene Leben zu lenken... Der schmale Weg. die Idee überlebt. Der Versuch war es wert, Durch Unverständnis anderer erschwert... Die Erde lebt - die Erde bebt Wir rauben ihre Lebenskraft Was gibt es zu sagen wenn in unseren Tagen Familien und Kinder Leid und Hunger ertragen Die Staaten der Reichen nach Erdschätzen graben Für den Rausch des Konsums unter Kriegsgefahren Tausend Sateliten im Weltraum über uns jagen.... Es geht wie es geht. Du bestimmst Deinen Weg den Du morgen gehst, anders als heute? G Triffst neue Leute? Fang an zu handeln, Leben im Wandel, Bewusst im Jetzt zu leben, statt nehmen zu geben.. Es geht auch anders... Sprach ein Träumer zum andern....

Gabriel, die Krähe

Lorenz Uhl - 09.01.2020 | 21:13

Eine Krähe gibt ihr Wissen preis. Sie ist sich sicher: Krähen sind gescheite Tiere. Doch sie selbst ist nun eben eine Spur gescheiter. Aufnahme & Foley: Paul Macheck und Artur Schernthaner-Lourdesamy Schnitt: Paul Macheck Sprecher: Rudi Nemeczek Drehbuch und Regie: Lorenz Uhl Paul Macheck geb. 14.12.1997 Audioproduzent Artur Schernthaner-Lourdesamy geb. 20.05.2001 Schüler an der Graphischen Rudi Nemeczek geb. 23.12.1955 Texter, Musiker Lorenz Uhl geb. 11.03.2000 Abschluss 2019 Die Graphische

Es geht auch anders

Eva Christina George - 09.01.2020 | 21:07

Inhaltsangabe: Der erste Vers bespricht die pathologischen Folgen des archetypen Schattens nach C.G.Jung. Die weiteren Verse beschreiben mögliche Mindsets und zeigt auf, dass man Wahlfreiheit dahingehend hat. -Seine Realität über Glaubenssätze , Sichtweisen und sein Verhalten bestimmt und seine Positionen stehts verändern kann. Die Schlusspointe soll den Text aus den Angeln heben. Mitwirkende: keine Biografische Koordinaten: Maturiert in Hegelgasse 14 Als Rezetativ -Sprachkünstlerin in Canada und USA Geburt meiner Tochter Maia George *LSB Ausbildung Wien *BAC Studium * Anthroposophischer Lehrgang

Im Schatten

C. Eder, A. Prammer - 09.01.2020 | 20:50

Der Arzt sagt, ich muss alles, was mir auffällt, ins Handy diktieren. Beinhaltet sensible Daten. Bitte vertraulich behandeln. Text: Christian Eder, Agnes Prammer Sprecher: Thomas Bischof Ton: Agnes Prammer Schnitt: Agnes Prammer Wien, 2020 Christian Eder und Agnes Prammer (beide 1984) leben in Wien. Eder ist Rechtsanwalt und verfasst gerne Kurztexte. Prammer ist Künstlerin mit einem Schwerpunkt auf Fotografie und Künstlerbüchern.

Happy New Year

C. Eder, A. Prammer - 09.01.2020 | 20:47

Ein Mann auf der einsamen Autofahrt zu einer Silvester-Party. Seltsame Dinge passieren. Happy New Year. Text: Christian Eder, Agnes Prammer Sprecher: Thomas Bischof, Nicole Krenn Ton: Agnes Prammer Schnitt: Agnes Prammer Wien, 2020 Christian Eder und Agnes Prammer (beide 1984) leben in Wien. Eder ist Rechtsanwalt und verfasst gerne Kurztexte. Prammer ist Künstlerin mit einem Schwerpunkt auf Fotografie und Künstlerbüchern.

Ronny

Selina Holešinsky - 09.01.2020 | 20:46

Inhaltsangabe: Zwei, die sich kennen, treffen sich im Treppenhaus. Alles ist eigentlich wie immer, doch irgendwas ist anders. Ronny ist nicht mehr derselbe. Er verweigert sein Leckerli und gibt keinen Ton von sich. Was ist passiert? Wo hört Gegenwart auf, wann fängt Zukunft an? Ist des einen Gegenwart, des anderen Zukunft? Oder ist alles ein großes Absurditätenkabinett der Möglichkeiten, das uns hilft, mit unseren Gefühlen umzugehen? Inspiriert von einer wahren Begebenheit. Biografische Koordinaten: Selina Holešinsky überlegt sich Werbestrategien, studiert Journalismus und macht sich Gedanken über die Zukunft – am Liebsten jedoch über die von allen anderen, nicht über die eigene – versteht sich. Mitwirkende: Text & Regie: Selina Holešinsky Sprecher: Natalie Ferch, Selina Holešinsky Vertonung & Musik: Selina Holešinsky & Gabriel Hyden

Gesang vom aktiven Vergessen (Fragment)

KT Zakravsky - 09.01.2020 | 20:36

Konzept, Text und Performance: Katherina T. Zakravsky/ZAK RAY Soundediting: Andreas Wiesbauer Zum Inhalt: In einer Echokammer ohne linearen Zeitpfeil treffen die gespenstischen Stimmen von 3 Wesenheiten aufeinander: Rupert, ein Physiker der alten Wiener Schule, Ophelia, die kosmische, tief verwundete Träumerin und AH, ein düsterer Schatten, dessen voller Namen ungenannt bleiben muss. Alle drei führen Selbstgespräche über alternative Zeitkonzepte und Verläufe. Rupert verweist auf die Chaostheorie und sieht alles in Gewohnheiten versumpfen, die sich stets in den tiefen Tälern (Chreoden) der Attraktorenlandschaft ansammeln, Ophelia träumt sich alles anders als ein einziges gefaltetes sensorisches Feld, als ein total alternatives Universum, doch dann kommt AH und verkündet das ultimate Verbrechen, das ultimate Verbrechen vergessen zu machen. Das wäre die totale Erlösung, und dann könnte alles neu beginnen, dann wird alles anders, denn dann wäre alles Verbrochene so gut wie nie gewesen. Löschen sich diese Schatten der zeitlosen Zwischenwelt nie gewesener Geschichte(n) gegenseitig aus oder sind sie einander Echo?

Aus der stummen neuen Welt

Luzia Jelinek - 09.01.2020 | 20:33

Eine Szene aus einer postapokalyptischen Welt. Mitwirkende: Luzia Jelinek (Ich) Diana Krainer (Stimme der Königin) Ich bin so unentschieden darüber, was ich zu mir selbst sagen soll, dass ich diesen Satz in 20 Versionen geschrieben, und alle wieder gelöscht habe. Die Fakten: Ich bin 20, studiere momentan an der Uni Wien und beschäftige mich gerne mit Musik und Lyrik. Alles Andere sind Gerüchte.

Waldbaden

agnesprammer - 09.01.2020 | 20:22

"Shinrinyoku", deutsch "Waldbaden", ist in Japan eine anerkannte Stress-Management-Methode und wird vom japanischen Gesundheitswesen gefördert. Es geht nicht um starke körperliche Betätigung, sondern ein gemütliches Gehen im Wald ist ausreichend. Elektronische Geräte müssen beim „Waldbaden“ daheim gelassen werden. Das ruhige Gehen, das „Nichts-tun“, die Stille findet kaum mehr Platz im Alltag. Auch nicht im Radio. Jemanden fünf Minuten beim Gehen zuzuhören macht viele wahrscheinlich ungeduldig und unruhig, anstatt ihnen Entspannung zu verschaffen. Das Hörspiel „Waldbaden“ spielt genau mit diesen Unwohlgefühl. Prammer versteht das Element der Stille (in einer kapitalistisch-geprägten Gesellschaft) als einen radikalen Akt. Text: Agnes Prammer Sprecher: Thomas Bischof Ton: Agnes Prammer Schnitt: Agnes Prammer Wien, 2020 Prammer (1984) ist Künstlerin. Ihr künstlerischer Schwerpunkt liegt auf Fotografie und Künstlerbüchern. Bis zu diesem Wettbewerb hat sie noch nie ein Hörspiel gemacht.