Rehabilitieren statt in Invaliditätspension

Einer der großen Brocken im Sparpaket der Koalition ist der Bereich Pensionen. Um die Invaliditätspensionen zurückzudrängen, soll jetzt mehr auf Rehabilitation gesetzt werden, um die Menschen im Berufsleben zu halten. Die Rehab-Berater fordern deshalb eine personelle Aufstockung.

Morgenjournal, 18.2.2012

Das Spar- und Steuerpaket der Regierung steht. Das bedeutet auch, das Pensionssystem wird deutlich verändert, vor allem für die Invaliditäts- und Berufsunfähigkeits-Pensionen. Künftig soll mehr auf Früherkennung und Rehabilitation gesetzt werden, um Invalidität oder Berufsunfähigkeit zu verhindern. Eine wichtige Rolle kommt dabei den sogenannten Rehabilitations-Beratern zu, die die Menschen in diesem Prozess begleiten für einen beruflichen Umstieg oder Wiedereinstieg. Derzeit sind in der Pensionsversicherung 40 Rehab-Berater im Dienst. Wegen der Änderungen bei den Invaliditäts-Pensionen müsste das aber deutlich ausgebaut werden.