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AFP/ADEK BERRY

E wie Eigenkapital

Eine zentrale Lehre aus der letzten Finanzkrise lautet: Banken brauchen mehr Eigenkapital. In den Boom-Jahren vor der Krise gingen die Banken hohe Risiken ein und hatten gleichzeitig wenig Eigenkapital, um Verluste einer Krise, eines "Bust" aufzufangen.

Eine neue Eigenkapitalvereinbarung, kurz Basel III genannt, soll Banken krisenfest machen, indem sie einen höheren Anteil an Eigenkapital vorweisen müssen. Unter Eigenkapital versteht man ganz allgemein das Kapital eines Unternehmens, Staates oder Privathaushalts, das man erhält wenn man alle Vermögenswerte zusammenzählt und davon die Schulden abzieht. Erzielt ein Unternehmen Gewinne, erhöht sich das Eigenkapital.

Erleidet ein Unternehmen Verluste, verringert sich das Eigenkapital. Für Gläubiger und Ratingagenturen ist die Eigenkapitalquote, also das Verhältnis von Eigenkapital zum Gesamtkapital, eine wichtige Kennzahl. An ihr wird die Kreditwürdigkeit gemessen. Um Eigenkapital zu beschaffen, können Unternehmen an der Börse Aktien emittieren oder Risikokapital einsammeln. Wann ist ein Unternehmen mit angemessenem Eigenkapital ausgestattet? Und reichen die Eigenkapitalvorschriften für Banken aus, um krisenfester zu sein?

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