ANNA PAVLOVA

ORF/URSULA HUMMEL-BERGER

Anna Pavlova, Klavier

Emotionen in der Musik sprechen sie an, weswegen Anna Pavlova vor allem die Romantiker und die russischen Komponisten zu ihrem Kernrepertoire zählt. Trotzdem ist sie offen für alle Musikgenres. Die 1989 in Penza, in Russland, geborene Pianistin absolviert ihr pädagogisches Masterstudium an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz.

Was ist Kunst?

Nicht die schlechteste Erfindung der Menschheit, wie ich meine.

Wie sind Sie zur Kunst gekommen?

Durch meine Mutter. Die hat mich schon in früher Kindheit vor das Klavier gesetzt.

Kommt Kunst von können, müssen oder wollen?

Von können, aber mein Können ist eine Folge von Wollen und noch viel mehr Müssen.

Wo würden Sie am liebsten auftreten?

Überall dort wo Leute mich hören wollen und im Musikverein oder auch hier im Funkhaus.

Mit wem würden Sie gerne zusammenarbeiten?

Ach, mit vielen… natürlich mit Martha Argerich…

Wie viel Markt verträgt die Kunst?

Da bin ich überfragt.

Und wie viel Kunst verträgt der Markt?

Die ganze...

Wofür würden Sie Ihr letztes Geld ausgeben?

Vermutlich für einen Klavierwettbewerb, um zu versuchen dieses Geld zu vermehren.

Wo sehen Sie sich in zehn Jahren?

Vor dem Klavier als Spielende, Lernende und Lehrende (an einer Universität in Österreich wäre schön.)

Haben Sie einen Plan B?

Nicht in der Schublade.

Wann und wo sind Sie das letzte Mal unangenehm aufgefallen?

Als ich meinen Auftritt für eine Theaterproduktion beim Festival „Theaterzeit Freistadt“ auf der Foyercouch verschlafen habe…

Wollen Sie die Welt verändern?

Ehrlich gesagt bin ich politisch ziemlich unmusikalisch.

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