Betrifft: Geschichte

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Die Stadt am Vesuv - Pompeji. Mit Fritz Mitthof, Institut für Alte Geschichte und Altertumskunde, Universität Wien.
Gestaltung: Sabrina Adlbrecht

Die Besichtigung Pompejis zählt zu den Höhepunkten jeder Italienreise. Die Stadtruine ist das größte antike Freilichtmuseum der Welt. Authentisch erhaltene Privathäuser, Reste von Thermen und Theatern, Sportanlagen, Tempeln und Kultbauten gewähren faszinierende Einblicke in die Lebenswelten des Altertums.

Gegründet wurde Pompeji als Fischer- und Bauerndorf vom süditalischen Stamm der Osker. Die Griechen machten es zu einem bedeutenden Handelsposten. Danach brachten es die Etrusker unter ihre Herrschaft und nach diesen die Römer, die Pompeji als Handels- und Hafenstadt zu seiner Blüte brachten.

Nirgendwo sonst wird der vielgestaltige Alltag der Antike anschaulicher und greifbarer als in dieser durch einen Ausbruch des Vulkans Vesuv im Jahr 79 nach Christus so tragisch untergegangenen Stadt am Golf von Neapel. In ihrem Aschengrab konserviert, harrte Pompeji jahrhundertelang seiner Wiederentdeckung. Erst im 18. Jahrhundert begann die zweite Geschichte der Stadt, und Pompeji wurde zu einem zentralen Forschungsgegenstand der Archäologie.

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