Rap The Moon!

Im Juli jährt sich die erste Mondlandung zum 50. Mal. Für die Ö1 Schwerpunktwoche "Auf zum Mond!" suchten wir Ihre gereimten, gerappten oder geslamten Kurztexte zum Thema "Mond". Aus allen redaktionell freigegebenen Einreichungen gingen in der Publikumswahl die fünf erstgereihten als geladene Gäste für einen Auftritt im Rahmen der Ö1 Vollmondnacht hervor:

Peter Panierer – Mann im Mond
Fräulein Hahnkamper – Europamond
Musger/Ruland/Velikovsky – Wir Waren Oben
Zacharias - Mondeskind
Marian Fetka – Ich bin halt

Das Publikum der Ö1 Vollmondnacht kürte Jakub Velikovský, Jura Musger und Johannes Ruland mit ihrem Beitrag "Wir waren oben" zu den Siegern von Rap The Moon!

Die Plätze 6-10 belegten die Einreichungen von
DP Wien 3 P – Anthrokosmia
Raphael Nicholas – Moonlight
Eeva Aichner – Mein Mond
Billi Herzog – Mondmärchen
Emil Kaschka – Der Mond im Mann

Wir danken allen für Ihre Einreichungen und die Teilnahme am Voting.

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Auf zum Mond

Friedrich - 30.05.2019 | 19:45

17 UN-Nachhaltigkeitsziele und der Mond

Mond3

Jonny Shredder - 30.05.2019 | 19:07

In meinem Text beschreib ich einen Billigweltraumflug zum Mond. Mit mir auf dem Space Shuttle nichts außer Raum und 7 chinesische Touristen…/Der Beat Mond3 wurde von mir produziert, mixed and mastered by Niklas Pichler./Künstlerbio: Der Musiker und Wortakrobat Jonny Shredder treibt zwischen dem Waldviertel und Wien sein Unwesen. Der Künstler startete sein Soloprojekt 1.1.2018 mit der Single Lärmschutz. Jonny erzählt in seinen Liedern über das Nachtleben in Wien, was man so erlebt und wo die places to-be sind. Mit 3680 zeigt er seine Verbundenheit zum Waldviertel und den schönen Seiten des ländlichen Lebens. In seinem Lied erinnert er an Lokale und lustige Situationen die klassisch für ein Dorfleben sind. Die schwarzbraune Mischung unserer alten Bundesregierung besingt er mit dem Song Kaffee und startet somit seine zweite EP. Produziert wird Jonny von dem Label Rainbow Papaya Music.

Relikte aus Kindheitstagen

Laura Hybner - 30.05.2019 | 17:56

Laura Hybner ist eine Poetry Slam Poetin aus Tirol. Die 17-jährige schreibt für die Bühne und Kurzgeschichten. Inspiration findet sie in Alltagsereignissen, sie sucht das Außergewöhnliche im Gewöhnlichem. Mit ihren Texten will sie Menschen erreichen, ihnen zeigen, dass man alleine mit Worten etwas verändern kann.

Strichi Strichi Mondgedichti

David M. M. - 30.05.2019 | 17:40

Im Grunde verrät der Titel schon sehr viel, aber es gibt noch viel zu entdecken: Klimawandel, Mondlandung und natürlich auch die Nazis auf dem Mond. Liebe Grüße von mir an Dich, David

Moonlight

Raphael Nicholas - 30.05.2019 | 17:25

RAPHAEL NICHOLAS ist Musiker und Schauspieler und versucht sich selbst immer zu überraschen! (vgl. https://screenactors.at/actors/Nicholas/ ) I Aufgewachsen in Bayern auf einem Bauernhof, spielt Raphael schon immer mit Musikgenres. (vgl. https://soundcloud.com/raphaelnicholas ) I TEXT/IDEE: Raphael Nicholas I MUSIK/PRODUKTON: Pogo Kreiner (sunshine enterprises music division KG ) I #Schauspielerrap #Theater #dastag #reflektiverquatsch #bestsong

Mond erschüttelt

fredlh - 30.05.2019 | 16:29

Ich heiße Alfred, bin 56 Jahre alt, arbeite als Programmierer. Dies ist mein erster Beitrag zu einem Rap-Bewerb. // Thematisch habe ich versucht, den Unterschied zwischen technischem und sozialem Fortschritt anzusprechen. Der Text besteht aus neun Strophen zu zwei Zeilen. Die meisten Zeilen bestehen aus acht Silben, die von der Strophe 6 aus neun. Der Reim ergibt sich aus einem Schüttel der letzten drei Silben. Bei Strophe 6 sind es die letzten vier Silben. Die letzte Strophe ist kein ganz reiner Schüttelreim. // Text: 8 Schaut fünfzig Jahr zu-rück, sogleich 8 erscheint die Zeit an Glück so reich 8 Ein Volk, das eine Sonde macht 8 die landet auf dem Monde sacht 8 und schickt noch Leut und Futter mit 8 und bringt’s zurück zur Mutter, fit. 8 Das zeigt, dass man das Leben ehrt 8 Wie uns der Anstand eben lehrt 8 da sind wir alle bang gerührt 8 was für ein hoher Rang gebührt 9 Dem Volk, das diese Sonde machte, 9 und landete am Monde, sachte 8 Dort poltert jetzt ein Trump so laut 8 wie sonst sich’s kaum ein Lump so traut. 8 Wo einer durch die Zeit hin wankt 8 indem er sich nur weit hin zankt 8 Macht uns das Weltall-Fahren klug? (wer weiß!) 8 Wir wünschen allen klaren Flug!

Lunabaluna

Markus Köhle - 30.05.2019 | 12:41

Der Mond ist tot, der Mond ist tot / Und niemand hat's bemerkt / Weil Dichtung seit Jahrhunderten seine Klischees verstärkt / Der Mond ist ein Gerücht, das sich monatlich verbreitet / Sich stets von nichts aufbläst zu voll nichts / Mond, bild dir bloß nichts ein auf deine Phasen / Ich bin öfter voll als du! / Doch bist du voll, kann ich nicht schlafen / „Auf dem Mond zu schlafen, ist die allergrößte Zeitverschwendung, die sich ein Mensch vorstellen kann“, notierte Eugene Cernan, Crew-Mitglied der Apollo 17 / Ja, Weltraumeinsamkeit ist die größte aller Einsamkeiten / Das Rechtschreibprogramm will den Plural von Einsamkeit nicht erkennen / Rechtschreibprogramm, du bist so weltfremd wie der Mond! / Freilich kann frauman mehrere Einsamkeiten durchleben / Sommer Einsamkeit, Herbst Einsamkeit, Winter Einsamkeit, ja, Winter ist coming! / Nein, Winter is not coming anymore, cause Game of Thrones is over and Climate Change has won / Der Mond ist tot, der Mond ist tot, die Erde wohl bald auch / Und allen ist egal / Dass auf der Supermächte Bühne / Er vor Jahren noch zentral / War – Cold War / Mond, du Prestigeprojekt des Kalten Krieges / Projektionsfläche bist du, mehr nicht / Du Abstrahler, du Himmelspflaume, du Gezeitengschaftler / Du farbloses Milchstraßengesicht, du lebloser Galaxieberger, du geschmackloser Himmelskörper-Käse / Kein Mensch braucht mehr Mondschein, um in romantische Stimmung zu kommen / Wir haben LED und LSD / Wir haben Laser und Loser / Loser saufen auch ohne dich / Tranklersun du, gestrige / Oh ja, Mond, du ziehst mich auf und ziehst mich runter, du Kosmos-Kloß / Der Mond hat seine Schuldigkeit getan, er kann gehen / Der Mond hat seinen richtigen Zeitpunkt gehabt (Bestseller seit 1991), mit dem Mond geht’s bergab / Denn seien wir uns ehrlich: Wer heult schon noch den Mond an / Wenn er/sie für € 7,99 im Monat Netflixen kann? / Mond, du warst mal Machtsymbol im Kalten Krieg, warst Atomraketentestgebiet, jetzt bist Weltraumausschussware, das war's / Mond, du bist auch nur ein Sprungbrett zum Mars, den wir als Ausweichplaneten brauchen werden, wenn wir die Erde weiterhin so aus- und abschlachten / Ja, das ist traurig / Aber Mond, auf dir funktionieren die Tränendrüsen nicht, das macht die Schwerelosigkeit / Auch das Herz wird dadurch kleiner / Niemand will ein kleines Herz / Große Herzen sind leidensfähiger und leistungsstärker / Niemand will nicht weinen können / Tränendrüsen brauchen keine Schwappschutzdeckel. Tränen müssen raus / Wahrheiten müssen auch raus / Gedeckelt gehört das Geschwafel der Klimawandelverweigerer / Mond, du Trab-ante-Himmels-Portas / Mond, du bist wie wir, bist gar nichts ohne Sonne / Und wieso eigentlich immer the man on the moon? / Wieso schaut immer nur der La-Le-Lu Mann im Mond zu? / Warum nicht mal Moonwoman? / Vielleicht träumt der Mann im Mond eh von einer Frau im Mond in spe / Who knows? / Vom Mond aus betrachtet jedenfalls, spielt das alles gar keine so große Rolle / Bleibt die Frage: Sind am Ende wir the dark side of the moon, des Mondes dunkle Seite? / Der Mond ist tot, der Mond ist tot / Die Erde gilt's zu retten / Ach, wenn wir doch eine Regierung und eine Welt mit vernünftigen Klimazielen hätten

Üban Mond

Helga Maria Hornbachner - 30.05.2019 | 12:31

Alles gesagt . . .

Thank you moon

Lena - 30.05.2019 | 10:27

You're trapped in the night I'm sleeping so tight and you're just getting up now you start shining so bright nearly everyone knows your light even if the landing was fake believable and now it's too late because I do believe that without you the gloom would swallow us and you can't lie but that ain't really that good, so that is why I want to thank you, moon appreciating your light 'cause we don't like gloom but we are just trying to keep our earth from doom so you don't think we are forgetting 'bout the moon this slam right here is dedicated to, you

NACHT-LICHT-MOND-VOLL

MyRhyme - 29.05.2019 | 21:35

AH-HA-HA-LLO MEN-SCHEN -BITTE: Augen schließen,zuhören,vorstellen! Körper-liche, irgendwie sehr helle, Wesen haben euch etwas zu er-zählen: Wenn ihr uns so seht, dachtet ihr wohl schon: "Die sehen aus, als kämen sie vom Mond!" Doch weit gefehlt, wir kommen aus einer anderen Di-mension unsere Körper die ihr seht, sind nur eine Anpassung, an eure Welten-Vibration! Für uns ist das richtig eigenartig, denn da wo wir her-kommen, erscheinen wir bloß als Licht! - leuchtende Farbe - solche engen, strengen Grenzen wie bei euch – die kennen wir nicht! Doch hier, in eurer Anderwelt, da spielt ihr gern mit Schranken und mit Schachteln und Information wird hier mit Worten erzählt Wir haben das erkannt, gelernt, gleich angewandt. Denn wir möchten mit euch kommunizieren Wir möchten euch wahrnehmen, sehen riechen spüren! Erfahren, wie es ist, ein "Anderweltling" zu sein Dimensionsreisen sind euch wohl noch neu? Drum laden wir euch ein in unserer Dimension Gast zu sein! Wir wollen mit euch teilen. Haben unsere Erfahrungen und Geschichten für euch übersetzt in Klängen und Bewegungen zeigen wir sie euch jetzt; eine Translation von Information – von unserer, in eure Dimension - das geht am Besten durch Bewegung und Ton das schenkt unseren Geschichten Raum zur Betrachtung zur annähernden Sichtbarmachung, dessen was - wie nennt ihr das schon? - denken(fühlen/wahrnehmen – ach! Den Worten zum Hohn! Bei uns ist alles eins, miteinander verwoben – Synesthäsie, nennt ihr sie! Auf diese Weise kommuniziertet ihr vielleicht noch nie. Wir laden euch hiermit ein, seid dabei, es wird eine Bereicherung sein! Seht her, was wir für einen Teppich für euch weben, wir transformieren Wahrnehmung durch unser Bewegen. Was da bei euch ankommt habt ihr wohl noch nie gesehen. Men-schen, weiß nicht, was bei euch angekommen ist. Der Klang-Tanz dieser Wesen ist für Jede und für Jeden einzig-artig. Als mich die Wesen aus der Mond-Dimension besuchten, für mich klangtanzten, da geschah mir folgendes – und ich beschreibe euch jetzt genau den Moment: mein Bewusstsein fällt in eine verbogene, farbige Welt weil meine Sinne darum streiten, ob sie sich lieber nach hierhin oder dorthin erweitern. Schwarz trennt die Farben und setzt den Strich, ohne weiß wirken die Kontraste nicht. Zwischen den Zeilen entsteht ein Gesicht, das rückwärts mit verstellten Silben spricht. Es wandelt die Form, es tanzt das Licht. Es kommt ein Gedanke: "Die Nonexistenz, die gibt es nicht.", während mein Hals in mehrere Splitter zerbricht. Meine Arme und Beine verkrümmen sich. In den Eingeweiden und dem Herz da vibriert und tobt es, da schlägt es. Leider ist der Kopf verloren. Zu Boden gefallen vom berstenden Hals. Sodass er, mit seinen vielen Augen, alles von unten sieht. Eine Horizontperspektive; dank der vielen Augen lässt sich der Fokus so weit schärfen, dass in die Tiefenwahrnehmung gesehen werden kann, vom Kopf. Das ist eine gänzlich neue Perspektive dann. Mikroskopisch kleine Wesen, vormals nie gesehen, beginnen dem Kopf ihre Geschichten zu erzählen. Sie sprechen von Dingen, die er nie vernahm, was vielleicht auch an ihrer fremden Sprache lag - er versteht sie nicht doch seine Pupillen weiten sich arg weil er sich zuvor solches niemals vorzustellen vermochte mag. Wie ist zu verstehen, was der Verstand nicht fand? Wo die Augen blicken in ein anderes Land, eine andere Welt, für zwei Augen viel zu klein. Mein Kopf blicket sie, mit weit mehr als dreien! Die bekannte Welt hört auf zu existieren, mit so viel Fokus kann man sie nur verlieren. Was gänzlich neues tut sich da auf bzw. fielen die Augen darauf. Dank dem Sturz singen mikroskopische Wesen Geschichten in meinen Blick. Ich würde sagen, der geborstene Hals war ein riesen Glück.