Bilanz einer vereinigten Bühnen-Chefin

Die Ära Kathrin Zechner als Musicalintendantin der Vereinigten Bühnen Wien geht in wenigen Wochen zu Ende, bevor sie mit 1. Jänner 2012 zum zweiten Mal Fernsehprogrammchefin des ORF wird.

Kulturjournal, 06.12.2011

Seit 2004 hat Kathrin Zechner die beiden Musicalhäuser Raimundtheater und Ronacher geleitet und ein Budget von rund 18 Millionen Euro verwaltet. In ihre Ära fiel der umstrittene, Ronacher-Umbau, 17 Produktionen, davon sieben Uraufführungen, wie "Rebecca" und "Rudolf".

Zum größten wirtschaftlichen Flop ihrer Ära wurde das Mel-Brooks-Musical "The Producers", mit dem Zechner das Ronacher wiedereröffnet hat. Am Dienstag, 6. Dezember 2011, hat Kathrin Zechner in einer Pressekonferenz Bilanz gezogen.

Mittagsjournal, 06.12.2011

Ein "AAA-Musicalveranstalter"

Um im Musicalbereich erfolgreich zu sein, müsse man sich auch das Scheitern leisten, meint Zechner, "weil sonst jeder kreative Prozess zum Scheitern verurteilt ist", man müsse immer das Risiko eingehen, Erfolg oder Misserfolg zu haben. In acht Jahren habe sie nur ein einziges Jahr gehabt, das wirtschaftlich schwierig war, sagt Zechner.

Ihre Aufgabe sei es gewesen, Neues schaffen und international erfolgreiche Musicals nach Wien zu holen, denn die Herausforderung für die Vereinigten Bühnen Wien sei es, die "Triple-A-Musicalveranstaltung zu sein, die es in Wien und in Österreich gibt".

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